Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 22. Mai 2008

Lenovo will auch Billig-Notebooks anbieten

Verfasst von Klaus Alrutz am 22. Mai 2008

Liegt bei Quartalsgewinn über den Prognosen der Analysten

Der chinesische Computerhersteller Lenovo will ein Stück vom Markt für Billig-Notebooks. Das hat Firmenchef William Amelio erklärt, ohne jedoch einen Zeitplan vorzulegen. Lenovo hat in seinem vierten Quartal des Geschäftsjahres 2007/2008 den Absatz in Europa stark ausbauen können. Beim Gewinn lag das Unternehmen, das 2005 die renommierte Thinkpad-Marke von IBM übernahm, über den Analystenprognosen.

Der Nettogewinn hat sich mit 140 Millionen US-Dollar fast verdoppelt. Damit konnte Amelio erneut einen höheren Quartalsgewinn präsentieren. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres verbuchte Lenovo 60 Millionen US-Dollar. Die Analysten hatten aktuell nur mit 133 Millionen US-Dollar gerechnet. Aufgewertet wurde die Gewinnkennzahl aber mit einem Vorsteuergewinn von 65 Millionen US-Dollar aus dem Verkauf der Mobiltelefonsparte, die im März 2008 abgeschlossen wurde.

Der Umsatz aus den fortgeführten Geschäftsbereichen kletterte von 3,29 Milliarden US-Dollar auf 3,73 Milliarden US-Dollar. Im Januar 2008 hatte Lenovo angekündigt, sein Angebot über das Business-Umfeld auch auf Privatanwender auszuweiten. Die Notebooks tragen die Bezeichnung „IdeaPad“, die Desktoprechner „IdeaCentre“.

In Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) stieg die Zahl der ausgelieferten Rechner um 30 Prozent. Weltweit verbesserte Lenovo die Zahl der ausgelieferten PCs um 21 Prozent. Laut Angaben von IDC erreichten die Konkurrenten Acer mit 66 Prozent und Dell mit 22 Prozent in dem Zeitraum aber einen höheren Zuwachs.

Lenovos Umsatzwachstum schwächte sich im Zeitraum von Januar bis März 2008 in Amerika leicht ab. Die Verlangsamung im Wachstum der US-Wirtschaft wirkte sich negativ auf die Entwicklung der Notebookverkäufe aus. „Der US-Computermarkt ist schwierig“, bekannte Finanzchef Wong Wai Ming. Für das gesamte Geschäftsjahr 2007/2008 stieg der Gewinn auf 484,3 Millionen US-Dollar (+200 Prozent) und lag damit über den Analystenprognosen von 477 Millionen US-Dollar. Der Umsatz aus fortgeführten Konzernbereichen wuchs um 17 Prozent auf 16,35 Milliarden US-Dollar.  (asa)

Quelle: Golem.de

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Gericht verbietet Porno- und Gewalt-Werbung für Newsgroups

Verfasst von Klaus Alrutz am 22. Mai 2008

UseNext.de handelt sich einstweilige Verfügung ein

Der Videothekenverband IVD (Interessenverband des Video- und Medienfachhandels in Deutschland) hat gegen die Firma Aviteo eine einstweilige Verfügung erwirkt. Der Newsgroup-Provider darf deshalb sein Angebot usenext.de nicht mehr außerhalb geschlossener Internet-Benutzergruppen mit pornographischen Bildern oder auch dem Argument zu bewerben, dass dort indizierte, beschlagnahmte oder pornographische Filme herunter geladen werden können.

Das Münchner Landgericht hatte Mitte Mai 2008 der einstweilige Verfügung stattgegeben. Antragsteller war der IVD, dem die Werbung ein Dorn im Auge war. Die umstrittenen Inhalte sind, einmal vom Usenet-Zugang für Binary-Newsgroups abgesehen, gratis und gefährden nicht nur die Jugend sondern die Geschäftserfolge der Videobranche.

Nach Meinung des IVD ist das Werbeverbot vor allem deshalb interessant, weil sich Usenet-Anbieter bislang auf den Standpunkt zurück gezogen hatten, dass die user-generierten Daten nicht kontrollierbar seien. Doch darum ging es in diesem Fall auch nicht: Die Werbung, dass es im Usenet solche Inhalte gibt und man sie über den Provider auch erreichen kann, wurde verboten.

Jörg Weinrich, Geschäftsführender Vorstand des IVD, ist jedoch der Meinung, dass die Zugangsanbieter in Sachen Jugendschutz künftig stärker in Verantwortung gezogen werden könnten.  (ck)

Quelle: Golem.de

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„Friedrich Müller“ kann nicht mehr Telefonspam verteilen

Verfasst von Klaus Alrutz am 22. Mai 2008

Die Bundesnetzagentur verbietet drei österreichischen Firmen unerwünschte Werbeanrufe unter der Marke „Friedrich Müller“. Ihre Praktiken seien zu einem „bundesweiten Ärgernis für tausende Verbraucher“ geworden, teilen die Regulierer mit. 14 Rufnummern wurden abgeschaltet. Dazu hat die Bundesnetzagentur ein Rechnungslegungs- und Inkassoverbot für alle Telefonverbindungen ab dem ersten Beschwerdezeitpunkt verfügt. Sollten die Firmen zuwiderhandeln, drohen ihnen Zwangsgelder.

Bei den Angerufenen wurde beispielsweise durch den Telefonspam der Eindruck erweckt, sie hätten einen wertvollen Gewinn erzielt oder stünden kurz davor. Allerdings sollten die Opfer lediglich dazu gebracht werden, unter einer Nummer anzurufen, die 2,99 Euro pro Minute kostete und ihre Daten zu hinterlassen, damit sie später per Post behellig werden konnten, wie die Verbraucherzentrale Saarland mitteilte. „Die wertvollen Preise, Auto, Heimkino und Kücheneinrichtung, werden nur einmalig verlost. Nur die Italien-Rundreise gibt es mehrmalig. Dafür darf der Gewinner dann auch 60 Euro pro Person für Buchungs-, Maut- und Straßengebühren zahlen. Bei Buchung einer Halbpension gibt es einen weiteren Zuschlag von 75 Euro pro Person“, beschreibt die Verbraucherzentrale Berlin die Masche.

Gegen die Belästigung auf postalischem Weg kann die Bundesnetzagentur nicht einschreiten, denn diese geschehe nicht über Telekommunikationsmittel. Die 14 Rufnummern wurden am 19. Mai abgeschaltet und können auf der Bundesnetzagentur-Website eingesehen werden. (anw/c’t)

Quelle: heise-online

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Vorsicht vor gefälschten Benachrichtigungen über Microsoft-Updates

Verfasst von Klaus Alrutz am 22. Mai 2008

Kriminelle versuchen derzeit wieder mit gefälschten Benachrichtigungen über Sicherheits-Updates ihre Trojaner unter die Leute zu bringen. Die Mails weisen auf ein Critical Security Update für Microsoft Windows (KB946026) hin; ein Link verweist auf einen vorgeblichen Patch. Dabei kommt die Mail dem üblichen Microsoft-Stil zur Beschreibung von Downloads mit Angaben über Größe und Download-Dauer recht nahe. Allerdings wird man bereits beim Lesen der Absenderadresse stutzig: Micrisoft Cooperation.

Der verlinkte Patch stopft erwartungsgemäßg keine Lücke, sondern installiert den IRC-Bot Virut.AI im System. Glücklicherweise erkannten in einem Test alle gängigen Virenscanner, mit Ausnahme von eTrust, den Schädling. Weitere Hinweise zum sicheren Umgang etwa mit E-Mails liefern die Anti-Virus-Seiten von heise Security.

Quelle: heise-online (dab/c’t)

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Acer startet mit Predator in den Gaming-PC-Markt

Verfasst von Klaus Alrutz am 22. Mai 2008

Eigenes Gehäusedesign, martialische Namen und durchwachsene Ausstattung

Auch Acer mischt nun im Gaming-Markt mit – nicht mit einer Spielekonsole, sondern mit leistungsfähigen Spiele-PCs. Den Anfang macht der Aspire Predator mit einem futuristischen, alles andere als dezenten Gehäusedesign – auch wegen seiner Klappmechanik und der LED-Beleuchtung erinnert es doch sehr an einen Transformer.

Acer Aspire Predator

Die Gaming-Rechner der Predator-Serie tragen die Modellbezeichnung Aspire G7700 und sind allesamt mit Wasserkühlung bestückt, die „5,7 Jahre“ ohne Wartung oder Ausfälle durchhalten soll. Das Design-Gehäuse wartet unter anderem mit einer nach oben umklappenden klappenden Frontblende auf. Unter dieser verstecken sich auch vier von außen zugängliche 3,5-Zoll-Laufwerksschächte für schnelles Ein- und Ausbauen von Festplatten.
Zum Start wartet Acer mit vier verschiedenen Predator-Konfigurationen auf, die alle mit Quad-Core-Prozessoren von Intel, 3fach-SLI-fähiges NForce-780i-Mainboard und GeForce-9-Grafikkarten bestückt sind. Den vier Modellvarianten hat Acer zwecks Unterscheidung ebenfalls recht martialische Namen spendiert, offenbar in der Hoffnung damit jugendliche Gamer zu beeindrucken: Sniper, Trooper, Crusher und Eliminator. Der volle Name des Eliminator liest sich dann beispielsweise „Acer Aspire Predator Eliminator“.

Acer Aspire Predator

Im Sniper stecken für 1699,- Euro ein mit 2,5 GHz getakteter und 6 MByte Level-2-Cache bestückter Core 2 Quad Q9300 (1.333 MHz FSB), 4 GByte DDR2-800-RAM (2 x 2 GByte), ein Mainboard mit NForce-780i-Chipsatz, zwei 640-GByte-Festplatten, ein DVD-Brenner der auf Blu-ray-Scheiben liest, ein 750-Watt-Netzteil und zwei über SLI verbundene GeForce 9600 GT mit je 512 MByte GDDR3-RAM. Wer von dem System also High-End-Grafikleistung erwartet, dürfte aufgrund der beiden Mittelklasse-Grafikkarten schwer enttäuscht werden – zumal Acer den eigenen Predatoren herausragende Leistung attestiert.

Bei den teureren Modellen Trooper, Crusher und Eliminator sind jeweils leistungsfähigere Grafikchips verbaut. Der Trooper hebt sich vom Sniper durch den Core2Quad Q9450 (2,66 GHz, 12 MByte L2-Cache, 1.333 MHz FSB) sowie zwei GeForce 9800 mit je 512 MByte GDDR3-Speicher ab und kostet 1999,- Euro. Der mit 2.999,- Euro merklich teurere Crusher entspricht dem Trooper weitgehend, kommt aber mit Core 2 Quad Extreme QX9650 (3 GHz, 12 MByte L2-Cache, 1.333 MHz FSB) und beherbergt gegenüber den beiden 640-GByte-Festplatten zusätzlich zwei schnelle 150-GByte-Raptor-Festplatten.

Acer Aspire Predator

Das Eliminator getaufte Topmodell kostet 3.999,- Euro. Zwar gibt es im Vergleich zum Crusher keine weitere CPU-Steigerung, aber dafür vier High-End-Grafikchips verteilt auf zwei Grafikkarten vom Typ GeForce 9800 GX2 mit 1 GByte GDDR3-RAM. Entsprechend wurde auch ein 1.000-Watt-Netzteil verbaut. Kurios wird es beim Hauptspeicher des Eliminator, denn hier gibt Acer 8 GByte (4 x 2 GByte) an.

Da den Predator-Rechnern laut Hersteller jedoch nur 32-Bit-Versionen von Windows Vista beiliegen, können von den 8 GByte RAM ohne Wechsel auf ein 64-Bit-Vista physikalisch nur 4 GByte angesprochen werden. Ein 64-Bit-Vista dürfte aufgrund etwaiger Treiber- und Kompatibilitätsprobleme für Gamer aber weiterhin noch nicht sinnvoll sein.

Laut Acer sind die vier Predator-Modelle ab Ende Mai 2008 erhältlich. (ck)

Quelle: Golem.de

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