Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 19. Mai 2008

Berliner CDU-Bundestagsabgeordneter will gegen höhere Diäten stimmen

Verfasst von Klaus Alrutz am 19. Mai 2008

Angesichts massiver öffentlicher Kritik wird der Widerspruch gegen die geplante Diätenerhöhung auch in der Union lauter. Der Berliner CDU-Bundestagsabgeordnete Karl-Georg Wellmann kündigte im Berliner «Tagesspiegel» (Dienstagausgabe) an, gegen den Plan zu stimmen. «Diese Erhöhung ist den Menschen überhaupt nicht zu vermitteln», sagte er. Die Koalition mute vielen gesellschaftlichen Gruppen eine Menge zu. «Da passt die Diätenerhöhung einfach nicht ins Bild», sagte Wellmann. «Man kann nicht gegen eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung so etwas durchsetzen.»

Nach dem Willen der Koalition soll der Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes auf die Bezüge der Parlamentarier übertragen werden, allerdings zeitversetzt um ein Jahr. Dies bringt den Abgeordneten eine außerplanmäßige Erhöhung von zusätzlich 278 Euro 2009 und von 213 Euro im Jahr 2010. Im vergangenen November hatte der Bundestag bereits eine Anhebung um rund neun Prozent beschlossen. Mit der zusätzlichen Erhöhung lägen die Diäten nun 2009 bei 7946 Euro und 2010 bei 8159 Euro. Auch eine Reihe von SPD-Abgeordneten lehnt die geplante Erhöhung ab.

Quelle: ddp

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Gartner: Markt für Betriebssysteme ist im Umbruch

Verfasst von Klaus Alrutz am 19. Mai 2008

Virtualisierung, Multicore-Prozessoren und Cloud Computing ändern das Weltbild

Der weltweite Umsatz mit Betriebssystem-Software soll im Jahr 2008 bei 28,9 Milliarden US-Dollar liegen. Das entspricht einer Steigerung von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so das IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner in einer aktuellen Studie. Bis zum Jahr 2012 wird der weltweite Umsatz mit Operating Systems (OS) 37,5 Milliarden US-Dollar übersteigen. Trotz positiver Prognosen stehen der Branche aber Erschütterungen bevor.

„Die Verdrängung von Unix durch Linux, das Nutzerverhalten, technologische Umwälzungen sowie Maßnahmen gegen Produktpiraterie werden weiterhin den Markt bestimmen und seine Dynamik verändern“, sagt Matthew Cheung, Senior Research Analyst bei Gartner. Laut Cheung ist das Linux-Segment der am stärksten wachsende Server-Betriebssystembereich. Linux wird Unix dort weiter verdrängen, vor allem aufgrund seines guten Preis-Leistungsverhältnisses, der hohen Verfügbarkeit von Support-Angeboten sowie der konsequent niedrigen Betriebskosten.

Mittel- bis langfristige Umbrüche in der OS-Welt würden durch Technologien wie Virtualisierung und Multicore-Prozessoren bewirkt. Embedding Applications und Betriebssysteme in virtuelle Maschinen könnten das Betriebssystem von seinem angestammten Platz als Infrastruktur-Schicht verdrängen, während Mehrkernprozessoren zu Umwälzungen des gegenwärtigen Lizenz-Vertriebsmodells führen. Die Welt der „eigenen, im Unternehmen installierten Software“ wird zudem durch Utility- oder Cloud-Computing in Frage gestellt.

Ein Ende der Lebensspanne für Windows XP und die Herausgabe des ersten Windows Vista Service Packs könnten den Umsatz für Microsofts neues Betriebssystem steigern, so der Gartner-Vordenker weiter. Dazu wirkten sich Erfolge im Kampf gegen Produktpiraterie des Weltmarktführers positiv aus. In den Schwellenländern setzen immer mehr Regierungen auf Open Source, was dort langfristig das Pendel für Linux ausschlagen lässt.

Bei fallenden Hardware-Preisen steigt der Trend zu Angeboten mit vorinstallieren OEM-Betriebssystemen. Kurzfristigen Einfluss auf den OS-Markt nimmt die wirtschaftliche Rezession in den USA.

Auf lange Sicht bewirkt die Virtualisierung, dass die Unternehmen ihre Ressourcen besser verwalten können, was die Nachfrage für Betriebssysteme schwächen könnte. Software-Hersteller täten gut daran, ihre Produkte kompatibel für virtualisierte Umgebungen zu gestalten. Zudem müssen sie sich auf die Änderungen durch Software as a Service (SaaS) einstellen, Strategien für Open-Source und Cloud Computing entwerfen, und neue Preismodelle für Multicore-Rcehner aufstellen, rät der Analyst. (asa)

Quelle: Golem.de

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Vodafone kauft restliche Arcor-Anteile von Bahn und Deutscher Bank

Verfasst von Klaus Alrutz am 19. Mai 2008

Der Mobilfunkkonzern Vodafone hat das noch ausstehende gute Viertel der Anteile des Festnetzanbieters Arcor übernommen und ist nun alleiniger Besitzer. Wie Vodafone am Montag in Düsseldorf mitteilte, zahlt das Unternehmen an Deutsche Bahn und Deutsche Bank insgesamt 474 Millionen Euro in bar für die von ihnen noch gehaltenen Anteile von 26,4 Prozent.

Vodafone und Arcor hatten schon vor der vollständigen Übernahme ihre Kernnetze zusammengelegt. Vodafone hatte Teile der Kundenbetreuung für Arcor übernommen.

Für Vodafone bedeutet die Eingliederung des Festnetzanbieters den Wandel vom Mobilfunkkonzern zum integrierten Kommunikationskonzern. Der Chef von Vodafone Deutschland, Friedrich Joussen, sagte, es entstehe «ein neuer wirtschaftlich starker Kommunikationskonzern mit Mobilfunk, Festnetz, Datendiensten und Breitband-Internet».

Quelle: AP

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Sicherheitselement von Microsoft ist Hintertür für Computer-Schädlinge

Verfasst von Klaus Alrutz am 19. Mai 2008

Der Virenstopper „Microsoft Malware Protection Engine“ soll selbst fehlerhaft sein und Computer-Schädlingen als Hintertür dienen können. Darauf hat jetzt das Deutsche Sicherheitsnetz aufmerksam gemacht. Laut der Experten sind bereits jetzt Internet-Schädlinge bekannt, die die Lücke in dem Virenstopper ausnutzen und ihn ausschalten. Somit ebnen sie den Weg für weitere Angriffe in der Zukunft, durch die den betroffenen Computern ungehindert Schaden zugefügt werden kann. Der US-amerikanische Software-Gigant hat bereits auf die Bedrohung reagiert und ein kostenloses Reparaturpaket zur Verfügung gestellt. Eine Anleitung zur Behebung des Sicherheitsproblems findet sich unter www.deutsches-sicherheitsnetz.de

Quelle: Global Press

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Steve Ballmer will die Rosinen aus dem Yahoo-Kuchen

Verfasst von Klaus Alrutz am 19. Mai 2008

Microsoft-Chef Steve Ballmer ließ sich zwei Wochen Zeit, um nach dem Scheitern des ersten Übernahmeversuchs von Yahoo seinen «Plan B» zu verkünden. Der Softwaregigant will den kalifornischen Internetpionier nun vorerst nicht mehr komplett schlucken.

Vielmehr möchte Microsoft sich jetzt auf einzelne «Transaktionen» mit Yahoo beschränken. Die dürre Pflichtmitteilung aus der Unternehmenszentrale in Redmond vom Sonntagabend lässt nun viel Raum für Spekulationen, welche Bereiche bei Yahoo und Microsoft von den Transaktionen betroffen sein werden.

Es spricht aber einiges dafür, dass Ballmer aus dem umfangreichen Portfolio von Yahoo es zunächst auf die Vermarktung der Suchmaschine von Yahoo abgesehen hat. Das «Wall Street Journal» und die «New York Times» berichten am Montag übereinstimmend, Microsoft plane, künftig die Werbeeinblendungen rund um die Suchergebnisse bei Yahoo zu vermarkten. Yahoo-Chef Jerry Yang hatte in seinem Abwehrkampf gegen Microsoft darauf gesetzt, in diesem Bereich mit Google zu kooperieren. Ballmer wiederum möchte eine weitere Stärkung seines Erzrivalen Google durch diesen Schritt auf jeden Fall verhindern.

Mit seiner neuen «Rosinenpicker»-Strategie, nämlich nur die wirklich attraktiven Teile von Yahoo zu übernehmen, kommt Ballmer aber auch kritischen Stimmen entgegen, die sich innerhalb von Microsoft zu Wort gemeldet hatten. Fast 50 Milliarden Dollar für das Bündel der verschiedenen Online-Aktivitäten von Yahoo, das in weiten Teilen nicht kompatibel zu den eigenen Anstrengungen im Web ist, erschien dann doch auch etlichen Microsoft-Managern aus der zweiten und dritten Ebene als zu teuer.

Für Jerry Yang und seine Mitstreiter an der Spitze von Yahoo wird die Lage mit der neuerlichen Microsoft-Offerte nicht einfacher. Dem Yahoo-Mitbegründer Yang sitzt der Großinvestor Carl Icahn im Nacken, der einen kompletten Verkauf von Yahoo an Microsoft befürwortet hatte. Icahn versucht derzeit, sich mit anderen enttäuschten Yahoo-Aktionären und dem Hedge-Fonds-Manager John Paulson zu verbünden, um Yang von der Unternehmensspitze vertreiben.

Yang muss nun ausloten, welcher Partner für sein Unternehmen ­ Google oder Microsoft – die beste kommerzielle Perspektive bieten wird. Zum Schicksalstag des Yahoo-CEOs dürfte der 3. Juli werden, wenn auf einer Aktionärsversammlung von Yahoo die Direktoren des Bords neu gewählt werden. Sollte es Icahn gelingen, das Führungsgremium auszutauschen, wären auch Yangs Tage als CEO von Yahoo gezählt.

Unklar ist noch, wie die kritischen Yahoo-Aktionäre nun die Pläne für eine «Übernahme light» durch Microsoft bewerten werden. Sie müssen davon ausgehen, dass das Online-Unternehmen zumindest kurzfristig nicht mehr einen Wert von knapp 50 Milliarden Dollar (31 Mrd. Euro) haben wird, die Steve Ballmer noch Anfang Mai für eine Komplett-Übernahme zahlen wollte.

Quelle: dpa

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Rekordstrafe in den Niederlanden gegen Spammer

Verfasst von Klaus Alrutz am 19. Mai 2008

Die niederländische Telekommunikationsaufsicht hat eine Rekordstrafe von insgesamt 510.000 Euro gegen vier Versender unerwünschter E-Mails verhängt. Die zwei Personen und zwei Unternehmen hatten trotz einer Verwarnung 4,5 Millionen Spam-Mails verschickt, in denen sie billige Hilfe für kleinere Reparaturarbeiten im Haushalt bewarben. Nach Angaben der Behörde vom Montag boten die Spammer tatsächlich aber keine Dienstleistungen. Menschen, die telefonisch auf die Mails reagierten, wurden vielmehr an einen automatischen Anrufbeantworter weitergeleitet. Ziel sei gewesen, die Interessenten so lange wie möglich in der Leitung zu halten, damit für sie hohe Kosten anfielen.

Quelle: AP

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Breitband-Internet bis Ende 2008 in 58 Prozent der Haushalte

Verfasst von Klaus Alrutz am 19. Mai 2008

Erstmals mehr als 10 Millionen UMTS-Anschlüsse

In Deutschland verfügt jeder zweite Haushalt über einen schnellen Internetzugang. Damit hat sich die Zahl der Breitbandanschlüsse seit 2003 vervierfacht. Das Land liegt im europäischen Vergleich auf Rang 8. Das gab der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) bekannt. Basis sind neue Zahlen von Eurostat. Die Zahl der UMTS-Anschlüsse steigt zudem erstmals auf über 10 Millionen.

Nach BITKOM-Berechnungen werden Ende 2008 rund 23 Millionen Haushalte (58 Prozent) über einen Breitbandanschluss verfügen. „Für Zuwachs sorgen außerdem sinkende Preise bei gleichzeitig höheren Bandbreiten“, sagt BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer.

Rund 96 Prozent aller Breitbandzugänge basierten Ende 2007 auf DSL. Aber auch die Kabelnetzbetreiber hätten ihre Netze in vielen Regionen aufgerüstet. Zum Jahreswechsel gab es nach BITKOM-Schätzungen erstmals mehr als 10 Millionen UMTS-Anschlüsse in Deutschland. In diesem Jahr soll die Zahl um 60 Prozent auf fast 16 Millionen steigen.

BITKOM-Sprecher Marc Thylmann erklärte auf Nachfrage gegenüber Golem.de, was mit „UMTS-Anschlüssen“ gemeint ist. „Das sind Mobilfunknutzer, die ein UMTS-fähiges Handy besitzen, und deren Vertrag die 3G-Nutzung zulässt.“ Ob die Datendienste dann tatsächlich auch genutzt werden, ist allerdings nicht erfasst, so Thylmann. Die zunehmende Datennutzung per Mobilfunk spreche hier aber eine deutliche Sprache.

In Deutschland gibt es rund 800 Kommunen, in denen Breitband nur über Satellit verfügbar ist. „Wenn wir eine generelle Lösung wollen, mit der ein Großteil der ländlichen Regionen preiswert mit schnellen Internetzugängen versorgt werden kann, brauchen wir zusätzliche Frequenzen“, forderte Scheer erneut. Nach seinen Angaben würden dafür Frequenzen unterhalb von 1 GHz benötigt. Nur dieser Bereich ermögliche „eine kostengünstige Versorgung großer ländlicher Gebiete“. Entsprechende Frequenzen würden aber von den Rundfunksendern beansprucht.  (asa)

Quelle: Golem.de

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Schnelle 2,5-Zoll-Platte für den Dauerbetrieb

Verfasst von Klaus Alrutz am 19. Mai 2008

Fujitsu kündigt die Festplattenserien MHZ2 BK und MHZ2 BS an

Unter dem Namen „MHZ2 BK“ will Fujitsu im Juli 2008 eine 2,5-Zoll-Festplatte auf den Markt bringen, die mit 7.200 Umdrehungen pro Minute arbeitet und für den Dauerbetrieb ausgelegt ist. Auch eine Variante mit 5.400 Umdrehungen pro Minute nimmt Fujitsu ins Programm.

Die neue Festplattenserie für den Betrieb rund um die Uhr wird es mit Kapazitäten von bis zu 250 GByte geben. Gedacht sind die Platten für Server- und Storage-Systeme, Geldautomaten, Kassensysteme und den industriellen Einsatz.

Dabei sollen die Platten der Serie „MHZ2 BK“ einen geringen Stromverbrauch von 2,3 Watt bei Schreib- und Leseoperationen aufweisen. Sie verfügen über einen Pufferspeicher von 16 MByte und wiegen 115 Gramm. Die Zugriffszeit gibt der Hersteller mit 10,5 ms (lesen) bzw. 12,5 ms (schreiben) an.

Ergänzt wird Serie durch die Platten der Serie MHZ2 BS, die ebenfalls für den Dauereinsatz geeignet sind, aber nur mit 5.400 Umdrehungen pro Minute arbeiten. Der Stromverbrauch ist mit 2,1 Watt bei Schreib- und Leseoperationen noch etwas geringer.

Die Platten sind mit 101 Gramm etwas leichter, verfügen über einen Pufferspeicher von nur 8 MByte und die Zugriffszeit gibt Fujitsu mit 12 ms (lesen) bzw. 14 ms (schreiben) an.

Die beiden Dauerläufer kommen mit einer SATA-Schnittstelle auf den Markt, die MHZ2 BK im Juli 2008, die langsamere Serie MHZ2 BS schon Ende Mai 2008. Preise nennt Fujitsu noch nicht, nur das Absatzziel: 1 Million Exemplare der BS-Serie sowie 500.000 BK-Modelle. (ji)

Quelle: Golem.de

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Windows XP SP3: Microsoft bestätigt Problem mit AMD-Systemen

Verfasst von Klaus Alrutz am 19. Mai 2008

Downloadfilter für Verteilung über Updatefunktion geplant

Microsoft hat angekündigt, einen Filter zu setzen, damit das Service Pack 3 (SP3) auf bestimmten Windows-XP-Systemen nicht mehr über die Updatefunktion des Betriebssystems angeboten wird. Damit wurde der Fehler bestätigt, dass es auf manchen AMD-Systemen zu endlosen Neustartschleifen oder Abstürzen kommt, nachdem das Service Pack 3 aufgespielt wurde. Eine Fehlerkorrektur ist in Arbeit.

Kurz nach dem Erscheinen des Service Packs 3 für Windows XP wurden Probleme im Zusammenspiel mit AMD-Prozessoren bekannt. Eine der Schwierigkeiten betrifft wohl nur HP-Computer, die mit AMD-Prozessoren bestückt sind. Rechner fahren nach der Installation des SP3 nicht mehr ordentlich hoch, weil HP seine Rechner mit einheitlichen Betriebssystem-Images ausstattet, ganz gleich, ob es sich um Intel- oder AMD-Systeme handelt. Das führt dazu, dass der Windowstreiber intelppm.sys für die Stromsparfunktionen auf beiden Prozessorplattformen läuft, auch wenn dieser eigentlich nur für Intelprozessoren gedacht ist.

Dieses Fehlverhalten wurde von Microsoft per Blog bestätigt und der Softwarekonzern will in Kürze einen Filter implementieren, damit betroffene Anwender das Service Pack 3 nicht mehr als Download über die Updatefunktion des Betriebssystems angeboten bekommen. Außerdem arbeitet Microsoft nach eigenen Angaben an einer Fehlerkorrektur, um das Problem zu beheben. Wann der Filter greift und wann mit einem Patch zu rechnen ist, ist derzeit nicht bekannt. Auch HP arbeite daran, diesen Fehler zu korrigieren.

Der ehemalige Microsoft-Mitarbeiter Jesper Johansson bietet bereits ein Tool an, einen HP-Rechner mit AMD-Prozessor vor der SP3-Einspielung so zu präparieren, dass der Fehler nicht mehr auftritt. Das Tool steht kostenlos als Download bereit und schaltet das Laden des Inteltreibers ab. Dann kann das Service Pack 3 installiert werden und Windows XP fährt anschließend ohne Probleme wieder hoch. Derartige nicht von Microsoft stammende Tools werden vom Windowshersteller üblicherweise nicht gutgeheißen.  (ip)

Quelle: Golem.de

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Staatstrauer in China für Erdbebenopfer

Verfasst von Klaus Alrutz am 19. Mai 2008

In China hat am Montag eine dreitägige Staatstrauer zum Gedenken an die Opfer der Erdbebenkatastrophe begonnen.

Alle Unterhaltungsveranstaltungen wurden abgesagt, die Flaggen auf Halbmast gesetzt, wie die Regierung mitteilte. Genau eine Woche nach dem Beben, bei dem mehr als 30.000 Menschen getötet wurden, sollen landwesweit drei Schweigeminuten eingehalten werden. Der Olympische Fackellauf soll ausgesetzt werden. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Zahl der Toten auf mehr als 50.000 ansteigen wird. Nach offiziellen Angaben sind 4,8 Millionen Menschen durch das Beben obdachlos geworden, rund 220.000 wurden verletzt.

Am Sonntag erschütterten erneut starke Erdstöße den Südwesten des Landes. Dabei starben drei Menschen, 1000 weitere wurden verletzt, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. In der Provinzhauptstadt Chengdu seien Tausende Menschen aus schwankenden Gebäuden geflohen. Seit den ersten Erdstößen mit einer Stärke von 7,9 am vergangenen Montag wurde die Region bereits von Hunderten Nachbeben erschüttert.

Quelle: reuters

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Neuer Chef von Second Life sieht virtuelle Welt noch in den Kinderschuhen

Verfasst von Klaus Alrutz am 19. Mai 2008

Im Mai übernimmt Mark Kingon, bislang Chef der Internet-Marketingfirma Organic, beim Second Life-Betreiber Linden Lab das Ruder. Im Interview mit dem Technologiemagazin Technology Review erläuterte Kingdon nun seine Strategie, die virtuelle 3D-Welt populärer werden zu lassen, neue Nutzergruppen zu erschließen und sie für Werbetreibende attraktiver zu machen. „Mit zunehmender Nutzung müssen wir sicherstellen, dass die Plattform stabil und skalierbar bleibt und für die Bewohner wirklich gut funktioniert. Das Letzte, was wir möchten, ist, in das Nutzerwachstum zu investieren und dann die Zeit der neuen User zu verschwenden, weil sie sich nicht einloggen und Second Life genießen können.“ Hinzu käme, dass man das Interface freundlicher gestalten wolle – und damit nutzbarer für aktuelle und kommende Nutzer.

Im Hinblick auf Marketing-Aktionen, die einzelne große Firmen wegen Misserfolgs sogar dazu trieben, Second Life gänzlich zu verlassen, gab sich Kingdon entschuldigend. „Ich denke, dass Second Life für große Marken und große Firmen der richtige Ort ist, aber letztes Jahr vielleicht die falsche Zeit war. Wir sind immer noch am Anfang in der Entwicklung beim Publikum und den Aktivitäten, denen die Nutzer in unserer Welt nachgehen. Wenn man sich den Bereich Social Media und Social Computing in den letzten zwei Jahren ansieht, gab es dort doch auch ein großes Experimentieren bei den Marken.“

Niemand habe aber mit dem Aufbau seiner Präsenz in der virtuellen Welt sein letztes Hemd verloren. „Das ist Teil der natürlichen Evolution im Bereich Social Media und Social Computing. Wenn die Zeit richtig, die Gemeinschaft größer und erwachsener ist und die Firmen mehr Erfahrung haben, dann müssen wir uns das noch einmal genauer ansehen.“ Marken müssten einen „Pakt mit den Nutzern“ eingehen und diesen stets etwas zurück geben. „Man muss den Bewohnern etwas geben, das einen Wert hat, das spannend ist, um positive Aufmerksamkeit für eine Marke zu erreichen.“

Das ganze Interview mit Kingdon in Technology Review online:

Quelle: (bsc/Technology Review)

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DRAMATISCHER ARMUTSBERICHT – SPD-Politiker wollen ran an die Reichen

Verfasst von Klaus Alrutz am 19. Mai 2008

Die Zahlen sind drastisch: Dem neuen Armutsbericht der Bundesregierung zufolge ist jeder vierte Deutsche arm – oder wird nur durch staatliche Leistungen davor bewahrt. In der SPD fordern jetzt die ersten Politiker höhere Steuern für Vermögende und Erben.

Hannover – Als arm gilt in Deutschland, wer weniger als 781 Euro netto verdient – und dies trifft dem neuen Armutsbericht zufolge inzwischen auf jeden achten Bundesbürger zu. Die Lücke zwischen Arm und Reich in Deutschland wird größer, zeigt der Bericht ganz deutlich. In der SPD werden jetzt als erste Reaktion Forderungen nach einer stärkeren Besteuerung der Vermögenden laut.

„Wir brauchen eine neue Solidarität. Ohne die Hilfe derjenigen mit den hohen Einkommen und Vermögen wird es nicht gehen“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach der „Neuen Presse“ aus Hannover. Im Steuerrecht müsse nachjustiert werden. Die geringen Einkommen müssten bei der Einkommensteuer entlastet werden. Bei Erbschaften und Vermögen müsse dagegen eine höhere Belastung anvisiert werden: „Wir müssen über eine stärkere Belastung dieser Einkommen nachdenken, die am schnellsten wachsen, oft ohne dass dafür viel geleistet worden wäre.“

Auch Ernst Dieter Rossmann, Vorsitzender der Parlamentarischen Linken, plädierte für eine stärkere Belastung hoher Einkommen: „Wir haben ein Armuts- und ein Reichtumsproblem. Die einen haben zu wenig, die anderen zu viel“, sagte der Sozialdemokrat. Denkbar seien Anpassungen bei der Reichen-, Erbschafts- und der seit 1997 nicht mehr erhobenen Vermögenssteuer. Darüber hinaus gehe es um Mindestlöhne und Entlastung bei Sozialabgaben, sagte Rossmann.

DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach sagte, die Zunahme der Armut in einem reichen Land wie Deutschland sei „erschütternd“. Der Gewerkschaftsbund erwarte nun praktische Konsequenzen. „Es darf nicht passieren, dass man diese bitteren Fakten einfach nur zur Kenntnis nimmt und dann wieder zur Tagesordnung übergeht.“ Die Ursachen für die traurige Entwicklung sieht Buntenbach vor allem in der Hartz-IV-Reform sowie in der unzureichenden Entwicklung der Löhne.

CDU fordert „bessere Bildung und Ausbildung“

Der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) fordert eine breite Debatte über den Armutsbericht der Bundesregierung. „Das wichtigste, um Armut zu bekämpfen, ist, für bessere Bildung und Ausbildung zu sorgen“, sagte er der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Kein Kind dürfe die Schule ohne Abschluss verlassen. Der Ausbau der Ganztagsbetreuung sei wichtig, um Alleinerziehenden das Arbeiten erst zu ermöglichen.

Markus Kurth, Sozialexperte der Grünen im Bundestag, kritisierte in der „Frankfurter Rundschau“ die „massive Erosion der mittleren und unteren Einkommen“. Das seien „die Früchte von Hartz IV“. „Wenn man die alten Richtwerte zugrundelegen würde, läge die Armutsquote noch deutlich über 13 Prozent“, die der Armutsbericht nennt, sagte Kurth.

Der stellvertretende Linksparteichef Klaus Ernst wertete den Armutsbericht als Dokument des Scheiterns der SPD. „In ihrer Regierungszeit hat sich die Zahl der Vermögensmillionäre verdoppelt und zugleich die Armut deutlich zugenommen“, sagte er der „Berliner Zeitung“ .

Auch Minister Scholz findet die Zahlen „bedrückend“

Bundesarbeitsminister Olaf Scholz will den Bericht im Lauf des Tages in Berlin offiziell vorlegen, hat die Eckdaten aber schon am Wochenende bekanntgegeben. Demnach gelten 13 Prozent der Bundesbürger als arm, weitere 13 Prozent werden nur durch Sozialtransfers wie Kindergeld oder Arbeitslosengeld II vor dem Abrutschen in die Armut bewahrt. Insgesamt habe sich die soziale Kluft in Deutschland vertieft. „Besonders bedrückend“ nannte Scholz, dass die Zahl derjenigen gewachsen sei, die arbeiten und sich trotzdem im Armutsrisikobereich befinden. „Das zeigt: Wir haben zu niedrige Löhne in Deutschland und wir brauchen Mindestlöhne.“

FDP-Generalsekretär Dirk Niebel warf Scholz vor, er beklage die Auswirkungen einer Politik, „die er und seine SPD zu verantworten haben“. Seit Regierungsantritt der SPD 1998 sei die Mittelschicht um über fünf Millionen Menschen geschrumpft. „Seriöse Armutsbekämpfung beginnt mit einer deutlichen Entlastung der kleineren und mittleren Einkommen in Deutschland.“

Quelle: spiegel-online

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Frischer Wind für die Yahoo-Suche

Verfasst von Klaus Alrutz am 19. Mai 2008

Die Schnelligkeit und Materialfülle der Google-Suche haben Search-Pionier Yahoo in Bedrängnis gebracht. Nun will das Unternehmen mit der Qualität seiner Suchergebnisse überzeugen – und setzt dabei auf die Hilfe von Entwicklern und Webseiten-Betreibern.

Während es seit längerem so schien, als habe Search-Pionier Yahoo den Kampf gegen Such-Primus Google bereits aufgegeben, machte das Unternehmen in den vergangenen Wochen mit einer Reihe neuer Initiativen auf sich aufmerksam. Ob es die versuchte Microsoft-Übernahme war, die Yahoo wach gerüttelt hat?

Mit SearchMonkey präsentiert Yahoo jetzt ein neues Entwickler-Tool, das zu einer Verbesserung der Suchmaschine beitragen soll. Der kostenlose, Open Source-basierte Service wendet sich gleichermaßen an Webseitenbetreiber wie auch an Entwickler. Ziel ist es, durch zusätzliche Informationen und neue Technologien die Qualität der Suchergebnisse zu erhöhen. So können Seitenbetreiber ihren Daten-Feed per SearchMonkey an Yahoo weiterleiten, um so detaillierte und für die Kunden interessantere Suchtreffer zu generieren. Entwickler werden dazu aufgerufen, zusätzliche Ideen für die qualitative Aufwertung der Suchtreffer zu entwickeln.

»Die Zeit der klassischen langen Linklisten mit Suchtreffern neigt sich dem Ende zu«, gibt sich Andreas Krawczyk, Head of Programming bei Yahoo Deutschland, überzeugt. Durch die Bereitstellung von relevanten Web-Inhalten und -Services schaffe man sich dagegen die Möglichkeit, für Internetnutzer aus der ganzen Welt wieder zum bevorzugten Einstiegspunkt ins Web zu werden.

Quelle: CRN Dr.Mathias Hell

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Nach gescheiterten Übernahmeangebot – Microsoft schlägt Yahoo Alternative vor

Verfasst von Klaus Alrutz am 19. Mai 2008

Nach dem Scheitern der Übernahme des Internetkonzerns Yahoo hat der Softwaregigant Microsoft ein alternatives Angebot zu einer kompletten Übernahme gemacht. Dies teilte Microsoft mit, ohne allerdings Einzelheiten zu nennen.

Eine neue Offerte zum Kauf von Yahoo schließt Microsoft derzeit zwar aus. Das Management halte sich diese Möglichkeit aber offen, hieß es. Dies hänge nicht zuletzt von den Gesprächen mit Yahoo beziehungsweise den Aktionären auf beiden Seiten ab. Yahoo erklärte, das Unternehmen prüfe weiterhin eine Reihe strategischer Alternativen und sei offen für alle „Transaktionen, die im besten Interesse unserer Aktionäre sind.“ Dazu gehörten auch Vorschläge von Microsoft.

Microsoft hatte zu Monatsbeginn seine 47,5 Milliarden Dollar schwere Übernahmeofferte für Yahoo zurückgezogen, nachdem der Internetkonzern auch ein aufgestocktes Angebot abgelehnt hatte. Mit der Yahoo-Übernahme wollte Microsoft Marktführer Google angreifen. Das Yahoo-Management geriet nach dem Rückzug Microsofts in die Kritik einiger seiner Großaktionäre.

Quelle: tagesschau.de

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