Weblog-Archiv für 16. Mai 2008
Verfasst von Klaus Alrutz am 16. Mai 2008
Ausführung von Schadcode auf Systemen mit Windows XP möglich
Im Internet Explorer wurde ein Sicherheitsleck entdeckt, das im schlimmsten Fall zum Ausführen von Schadcode missbraucht werden kann. Der Fehler steckt in der Funktion zum Ausdrucken einer Linkliste auf einer Webseite. Standardmäßig ist diese Funktion nicht aktiviert, so dass der Nutzer sein System verändern muss, bevor ein Angreifer diesen Fehler ausnutzen kann.
In den Druckoptionen des Internet Explorers findet sich der Eintrag „Liste der Links drucken“, um die in einer Webseite enthaltenen Links übersichtlich zu Papier zu bringen. Ein Fehler in dieser Funktion ermöglicht eine Cross-Zone-Scripting-Attacke, über die ein Angreifer an vertrauliche Informationen gelangen oder im schlimmsten Fall Schadcode ausführen kann, berichtet Aviv Raff. Wenn diese Option aktiviert ist, genügt bereits das Ausdrucken einer Webseite, um Opfer eines solchen Angriffs zu werden.
Das Sicherheitsloch hat Raff für den Internet Explorer 7 sowie für die Beta-Fassung des Internet Explorers 8 bestätigt. Der Fehler könnte aber auch frühere Versionen des Microsoft-Browsers betreffen. Auf Systemen mit Windows XP kann über das Sicherheitsleck beliebiger Programmcode ausgeführt werden, während die Benutzerkontensteuerung von Windows Vista dies verhindert. Dadurch lässt sich das Sicherheitsleck unter Windows Vista nur zum Ausspionieren von Daten missbrauchen.
Microsoft hat bislang keinen Patch veröffentlicht, um das Sicherheitsleck im Internet Explorer zu beseitigen. Wann ein Patch geplant ist, ist nicht bekannt. (ip)
Quelle: Golem.de
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Verfasst von Klaus Alrutz am 16. Mai 2008
HP und Microsoft arbeiten noch an einem Patch
Auf HP-Rechnern mit AMD-Prozessoren führt die Installation des Service Packs 3 (SP3) für Windows XP dazu, dass das System nicht mehr ordentlich startet. Mit einem Tool lässt sich das System vor der Installation des SP3 so verändern, dass Windows XP nach der Einspielung des Patchpakets einwandfrei läuft. HP arbeitet mit Microsoft derzeit an einer Fehlerkorrektur für das Problem.
Kurz nach dem Erscheinen des Service Packs 3 für Windows XP wurden Probleme im Zusammenspiel mit AMD-Prozessoren bekannt. Eine der Schwierigkeiten tritt nur auf HP-Computern, die mit AMD-Prozessoren bestückt sind, auf und führt dazu, dass die Rechner nach der Installation des Service Packs 3 nicht mehr ordentlich hochfahren. Die Ursache liegt darin, dass HP seine Rechner mit einheitlichen Betriebssystem-Images ausstattet, ganz gleich, ob es sich um Intel- oder AMD-Systeme handelt. Das führt dazu, dass der Windows-Treiber intelppm.sys für die Stromsparfunktionen auf beiden Prozessorplattformen läuft, auch wenn dieser eigentlich nur für Intel-Prozessoren gedacht ist.
Diese Informationen hatte der ehemalige Microsoft-Mitarbeiter Jesper Johansson zusammengetragen und bietet nun ein Tool an, um einen HP-Rechner mit AMD-Prozessor vor der SP3-Einspielung so zu präparieren, dass der Fehler nicht mehr auftritt. Das Tool steht kostenlos als Download bereit und schaltet das Laden des Intel-Treibers ab. Dann kann das Service Pack 3 installiert werden und Windows XP fährt danach ohne Probleme wieder hoch. Derartige nicht von Microsoft stammende Tools werden vom Windowshersteller üblicherweise nicht gutgeheißen.
Derweil arbeiten HP und Microsoft noch daran, diesen Fehler auszumerzen, berichtet eWeek mit Verweis auf HP-Aussagen. In den nächsten Tagen soll ein Patch über die HP-Update-Funktion verteilt werden, mit dem der Fehler behoben werden soll. (ip)
Quelle: Golem.de
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Verfasst von Klaus Alrutz am 16. Mai 2008
Einen europaweiten Fotowettbewerb hat jetzt Microsoft gestartet. Bei „Photo of Europe“ können die Teilnehmer Panoramafotos hochladen. Diese müssen mit dem kostenlosen Programm „Windows Live Photo Gallery“ aus Einzelaufnahmen zusammengesetzt worden sein. Außerdem muss der Fotograf eine Begründung dafür geben, weshalb gerade sein Foto ein Sinnbild für das Leben in Europa ist. Der Wettbewerb endet am 29. Mai 2008, zu gewinnen gibt es unter anderem Digitalkameras oder den Druck der eigenen Bilder auf eine Leinwand (http://photoofeurope.msn.de).
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Verfasst von Klaus Alrutz am 16. Mai 2008
Erster öffentlicher Schlagabtausch zwischen Carl Icahn und Roy Bostock
Carl Icahn hat den Kampf um Yahoo eröffnet und seine eigene Mannschaft für Yahoos Board of Directors nominiert. Dem aktuellen Board wirft der neue Yahoo-Aktionär vor, irrational gehandelt und damit das Vertrauen der Aktionäre verspielt zu haben. Sie hätten Microsofts Übernahmeangebot akzeptieren sollen. Yahoo-Chairman Roy Bostock schießt scharf zurück.
Der US-Milliardär Carl Icahn hat in den letzten 10 Tagen rund 59 Millionen Yahoo-Aktien gekauft und somit rund 1,5 Milliarden US-Dollar in Yahoo investiert. Die Federal Trade Commission habe kartellrechtlich erlaubt, Yahoo-Aktien für rund 2,5 Milliarden US-Dollar zu erwerben, schreibt Icahn in einem offenen Brief.
In diesem nominiert er auch ein zehnköpfiges Team, sich selbst eingeschlossen, für Yahoos Board of Directors. Die neue Mannschaft soll nach dem Willen von Icahn auf der kommenden Hauptversammlung von Yahoo im Juni gewählt werden und dann dafür sorgen, dass eine Übernahme von Yahoo durch Microsoft doch noch zustande kommt.
Yahoo-Chairman Roy Bostock antwortet Icahn seinerseits in einem nicht weniger deutlichen offenen Brief. Darin heißt es unter anderem, Icahns Brief zeige, dass dieser die Faktenlage nicht richtig verstanden habe und derzeit kein Übernahme-Angebot von Microsoft vorliege. Microsoft hat sein Übernahmeangebot zurückgezogen und erklärt, sich neuen Übernahmezielen zu widmen.
Dennoch dürfte dieser Schlagabtausch nur der Auftakt für einen länger dauernden Kampf um die Macht bei Yahoo sein. (ji)
Quelle: Golem.de
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Verfasst von Klaus Alrutz am 16. Mai 2008
Ohne Schrauben in Schwedenmöbeln hausen
Hardcore-Fans der EA-Simulationsreihe „Die Sims 2″ können sich ab Juni 2008 auch virtuell mit Billy, Bonde, Beddinge, Klippan und Co. einrichten. Die Rede ist von Ikea-Möbeln, die es dank einer Kooperation zwischen EA und dem schwedischen Möbelhaus bald als Add-On geben wird.
| Ikea-Ausstattung für die Sims |
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Die Einrichtungs- und Dekogegenstände sind den Originalen nachempfunden und zur Bestückung der virtuellen Puppenstube gedacht. Im Accessoires-Paket sind unter anderem das Ektorp-Sofa, das Regal Expedit, ein Couchtisch namens Leksvik und ein Malm-Bett enthalten. Natürlich sind auch Lampen, Teppiche, Kommoden und Sessel dabei. Vor Imbusschrauben und der berühmt-berüchtigten Aufbauanleitung ist der Sims-Spieler allerdings sicher: Die Möbel werden fertig aufgebaut geliefert.
| Ikea-Ausstattung für die Sims |
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Für die Sims ist es nicht die erste Marketing-Partnerschaft. EA hat zur Ausstattung seiner Sims-Welt auch schon mit anderen Marken-Unternehmen Abkommen geschlossen, z. B. mit Ford und der Bekleidungskette H&M.
Das Paket „Die Sims 2 IKEA Home-Accessoires“ kommt am 26. Juni 2008 für den PC auf den Markt. (ad)
Quelle: Golem.de
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