Windows Vista anfälliger für Computer-Schädlinge als ältere Windows-Version

Für Angriffe mit schädlicher Software soll Windows Vista anfälliger sein als Windows 2000. Das hat jetzt eine statistische Auswertung der Daten von mehr als 1,4 Millionen Computern gezeigt. Durchgeführt hat die Analyse PC Tools, ein Hersteller von Sicherheits-Software. Die Anzahl der aggressiven Software-Komponenten pro 1 000 Computer aus einem sechsmonatigen Untersuchungszeitraum liegt bei 586 Computer-Schädlingen für Windows 2000. 1 021 Schädlinge sind unter Windows XP beobachtet worden, unter Windows Vista waren es 639 Malware-Komponenten.

Die Zahlen lassen sich allerdings nicht einfach miteinander vergleichen. Auch die Verbreitung des jeweiligen Betriebssystems spielt eine entscheidende Rolle. Bei der Auswertung der Testergebnisse hat sich gezeigt, dass unter Windows Vista zwar pro Rechner derzeit seltener Malware auftritt als bei XP. Dennoch gehen die Sicherheitsexperten davon aus, dass die Infektionsrate künftig erheblich steigen könnte, da Vista bisher weniger verbreitet ist als die Vorgängerversion. Angriffe sind daher bislang noch weitgehend uninteressant für Hacker. Mit steigendem Verbreitungsgrad des Betriebssystems dürfte Windows Vista verstärkt in den Fokus der Cyber-Kriminellen geraten, weil es dann ein lohnenderes Ziel für Online-Attacken darstellt.

Quelle: Global Press

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