Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 13. Mai 2008

Windows Vista anfälliger für Computer-Schädlinge als ältere Windows-Version

Verfasst von Klaus Alrutz am 13. Mai 2008

Für Angriffe mit schädlicher Software soll Windows Vista anfälliger sein als Windows 2000. Das hat jetzt eine statistische Auswertung der Daten von mehr als 1,4 Millionen Computern gezeigt. Durchgeführt hat die Analyse PC Tools, ein Hersteller von Sicherheits-Software. Die Anzahl der aggressiven Software-Komponenten pro 1 000 Computer aus einem sechsmonatigen Untersuchungszeitraum liegt bei 586 Computer-Schädlingen für Windows 2000. 1 021 Schädlinge sind unter Windows XP beobachtet worden, unter Windows Vista waren es 639 Malware-Komponenten.

Die Zahlen lassen sich allerdings nicht einfach miteinander vergleichen. Auch die Verbreitung des jeweiligen Betriebssystems spielt eine entscheidende Rolle. Bei der Auswertung der Testergebnisse hat sich gezeigt, dass unter Windows Vista zwar pro Rechner derzeit seltener Malware auftritt als bei XP. Dennoch gehen die Sicherheitsexperten davon aus, dass die Infektionsrate künftig erheblich steigen könnte, da Vista bisher weniger verbreitet ist als die Vorgängerversion. Angriffe sind daher bislang noch weitgehend uninteressant für Hacker. Mit steigendem Verbreitungsgrad des Betriebssystems dürfte Windows Vista verstärkt in den Fokus der Cyber-Kriminellen geraten, weil es dann ein lohnenderes Ziel für Online-Attacken darstellt.

Quelle: Global Press

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Experten halten Vollschutz für PCs für illusorisch

Verfasst von Klaus Alrutz am 13. Mai 2008

Computer lassen sich nicht vollständig vor Angriffen aus dem Internet schützen. Diese Ansicht vertreten Experten des Vereins Deutsches Sicherheitsnetz. Die Computer- und Internet-Branche müsse sich von dem Trugbild verabschieden, dass man nur genügend Schutz-Software installieren und ständig aktualisieren müsse, um einen PC sicher zu machen.

Um sich vor Attacken aus dem Web zu schützen, müssen die Nutzer die möglichen Gefahren kennen. Umsichtiges Verhalten kann erheblich dazu beitragen, Gefahren zu minimieren. Beim Empfang von E-Mails mit Aufforderungen, bestimmte Internet-Seiten zu besuchen, sollte der Anwender stets Vorsicht walten lassen. Es könnte sich um sogenannte Phishing-Versuche handeln, bei denen persönliche Passwörter gestohlen werden sollen. Denn häufig sind die Seiten, auf die die Nutzer gelockt werden, zum Beispiel gefälschte Ausgaben von echten Bankseiten. Eine gesunde Portion Misstrauen sollte deshalb bei der Internet-Nutzung immer mit von der Partie sein (www.deutsches-sicherheitsnetz.de).

Quelle: Global Press

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Den Weltraum erkunden mit Microsoft

Verfasst von Klaus Alrutz am 13. Mai 2008

In die Tiefen des Weltalls gelangen Astronomie-Begeisterte jetzt per Software. „WorldWide Telescope“ von Microsoft bietet Einblicke in die Welt der Galaxien, Sterne und Planeten. Die Benutzung ist kostenlos. Unter anderem vom Weltraum-Teleskop Hubble stammt das Bildmaterial. In der intuitiven Benutzerführung kann sich der Anwender nach Belieben an Himmelskörper heranzoomen. Auf dem Bildschirm erscheinen dann zum Beispiel Aufnahmen bunt leuchtender Gasnebel in einer Auflösung, die noch vor einigen Jahrzehnten kaum denkbar gewesen wäre. Wer nicht in Eigenregie auf eine virtuelle Entdeckungsreise gehen möchte, dem bietet die Anwendung geführte Touren (guided tours) durch das All. Diese sind von verschiedenen Fachautoren erstellt worden. Verfügbar ist die Software unter www.worldwidetelescope.org.

Quelle: Global Press

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Microsoft kooperiert mit Debitel bei mobilen Internet-Diensten

Verfasst von Klaus Alrutz am 13. Mai 2008

Microsoft will in Deutschland zusammen mit dem Telecom-Dienstleister Debitel seine Marktposition bei mobilen Internet-Diensten stärken. Mit gemeinsamen Angeboten wollen die Partner die mobile Nutzung von E-Mail-Programmen und Büroanwendungen attraktiver machen. Entscheidend sei dafür eine „massive Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit der Angebote“ sowie transparente Tarife, sagte Oliver Steil, Chef der Debitel Group heute. Ein erstes Produkt aus der strategischen Partnerschaft wollen die Unternehmen in wenigen Tagen vorstellen, hieß es.

Um Debitel liefern sich derzeit die Internet-Dienstleister Freenet und United Internet einen heftigen Übernahmestreit. Zuletzt versuchte United Internet eine Übernahme durch Freenet über eine einstweilige Verfügung gegen die Ausgabe neuer Aktien zu blockieren. Die Verhandlung ist auf den 22. Mai vor dem Kieler Landgericht terminiert.

Quelle: heise-onlinenews

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Was E-Mail-Adressen verraten

Verfasst von Klaus Alrutz am 13. Mai 2008

Du bist deine Adresse – so das Fazit zweier aktueller Studien, die sich mit dem Thema E-Mail beschäftigen. Die Adresse verrät demnach so einiges über die Absender elektronischer Post: Die Persönlichkeit, charakterliche Besonderheiten und auch die Zahlungsmoral.

Biene79@gmx.de, Supertom@hotmail.com oder Sexxyhexxe@web.de – bei der Wahl der E-Mail-Adresse scheint die Kreativität vieler Zeitgenossen unbegrenzt. Doch was verbirgt sich hinter den drolligen bis peinlichen Pseudonymen? Wissenschaftler der Universität Leipzig haben sich nun mit dem Phänomen beschäftigt und bieten Aufklärung: So machen niedliche Namen nicht nur einen verträglichen und gutmütigen Eindruck, sondern sind oft auch Ausdruck eines entsprechenden Charakters. Gleiches gilt für protzige oder anzügliche E-Mail-Namen. Diese sind häufig ein Indiz für eine narzisstische Persönlichkeit.

Die Ausstrahlung der E-Mail-Adressen wirkt sich nicht nur auf den privaten Bereich aus: So werden den Leipziger Forscher zufolge Adressen mit der Endung .de.gegenüber com-Domains als gewissenhafter eingestuft. Zu einem ähnlichen Resultat kommt auch eine Studie des Inkasso-Unternehmens Mediafinanz, die sich mit insgesamt 360.000 offenen Forderungen zu Internetkäufen beschäftigte. Demzufolge seien Kunden mit kostenpflichtigen E-Mail-Adressen großer Internet-Anbieter deutlich zuverlässiger als Onlineshopper mit Adressen von Gratismail-Anbietern. Die E-Mail-Adresse sei damit ein erster Indikator auf die Zahlungsmoral des Kunden.

Quelle: Dr. Mathias Hell CRN

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US-Retailkette Best Buy auf dem Sprung nach Europa

Verfasst von Klaus Alrutz am 13. Mai 2008

Der führende US-Retailer Best Buy plant offenbar den Einstieg in den europäischen Markt: Dazu hat Best Buy nun ein Joint Venture mit der britischen Handy-Kette Carphone Warehouse gestartet, die in Deutschland unter dem Namen The Phone House auftritt. Erhält Media Markt bald Konkurrenz?

Der US-Elektronikeinzelhändler Best Buy will durch ein Joint Venture mit der britischen Mobilfunk-Kette Carphone Warehouse in den europäischen Retail-Markt einsteigen. Best Buy hat zu diesem Zweck nun die Summe von 1,1 Milliarden Pfund in Carphone Warehouse investiert. Der britische Handelskonzern betreibt in Europa derzeit mehr als 2.400 Filialen und firmiert in Deutschland unter dem Namen The Phone House. Best Buy ist auf dem weltweiten Elektro-Retailmarkt die Nummer 1. Das Unternehmen besitzt in den USA, Kanada und China über 1.150 Filialen und erzielte im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 40 Milliarden Dollar. Die geballte Marktmacht der beiden Handelskonzerne könnte auf dem europäischen Markt zu einer deutlichen Verschiebung der Kräfte führen.

Zwar gibt es noch keine konkreten Pläne für einen Einstieg von Best Buy/Carphone Warehouse auf dem deutschen Markt, doch dürfte die zum Metro-Konzern gehörende Media Saturn Holding (MSH) mit über 700 Elektromärkten in Europa und einem Jahresumsatz von rund 17 Milliarden Euro zu den Hauptkonkurrenten zählen. Vor allem in Süd- und Osteuropa, wo Media Markt und Saturn inzwischen einen Großteil seines Wachstums erzielt, werden den Expansionsplänen von Best Buy gute Chancen eingeräumt.

Die Metro-Gruppe plant unterdessen, MSH an die Börse zu bringen (CRN berichtete). Wie Metro-Chef Eckhard Cordes erklärte, wolle man sich auf diese Weise »strategischen Spielraum« verschaffen, um bei der europaweiten Konsolidierung des Elektronikhandels mitzuspielen.

Quelle: Dr. Matthias Hell CRN

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Auch Facebook und Google öffnen sich für externe Websites

Verfasst von Klaus Alrutz am 13. Mai 2008

Facebook Connect und Google Friend Connect vorgestellt

Nach MySpace kündigten auch Facebook und Google an, Dritten Zugriff auf die bei ihnen gespeicherten Nutzerdaten zu gewähren. Bei Facebook heißt die entsprechende Schnittstelle Connect, Googles Dienst hört auf den Namen Friend Connect und stellt soziale Funktionen in den Vordergrund, nicht die Nutzerdaten.

Seit August 2006 gewährt das Facebook-API Dritten Zugang zur Nutzerschaft von Facebook, im Mai 2007 folgte die Facebook-Plattform, auf deren Basis seitdem zahlreiche Applikationen entstanden. Nun folgt mit Facebook Connect die nächste Entwicklungsstufe, die es Facebook-Nutzern erlaubt, ihre bei Facebook gespeicherten Daten anderen Websites zur Verfügung zu stellen.

Dabei setzt Facebook auf eine sogenannte „trusted authentication“, wobei der Nutzer entscheidet, welche Website auf welche Daten zugreifen kann. So können unter anderem die grundlegenden Profildaten und -bilder, Namen, die Liste der Freunde übernommen werden. Entwickler will Facebook auf diesem Weg in die Lage versetzen, ihre Applikationen um soziale Informationen zu erweitern, z. B. um zu zeigen, welche Facebook-Kontakte bereits eine andere Applikation nutzen.

Die sogenannte „Dynamic Privacy“ soll dafür sorgen, dass einmal freigegebene Daten automatisch auf den externen Webseiten geändert werden, sobald sich die Daten bei Facebook ändern. Nutzer sollen ihre virtuelle Identität so mitnehmen können.

Allerdings ist Facebook Connect noch nicht öffentlich zugänglich, erst in den nächsten Wochen soll es soweit sein.

Googles Friend Connect steht immerhin in einer Vorab-Version bereit und soll es Betreibern von Webseiten, die keine Social Networks sind, erlauben, ihre Seiten mit entsprechenden Funktionen auszustatten. Dabei stehen Funktionen wie Registrierung, Einladungen, Mitglieder-Galerien, Nachrichtenaustausch und Bewertungen sowie alle OpenSocial-Applikationen zur Verfügung. Beispielsweise können Kommentare der eigenen Freunde auf anderen Website eingesehen werden.

Google zielt mit Friend Connect auf die Vielzahl an kleinen Webseiten ab, darunter private Homepages oder Unternehmens-Präsentationen. Diesen will Google auf diesem Weg mehr Traffic verschaffen.

Details zu Google Friend Connect gibt es unter google.com/friendconnect. Wer den Dienst nutzen will, muss sein Website aber zunächst von Google dafür freischalten lassen, noch handelt es sich schließlich um eine Testversion. (ji)

Quelle: Golem.de

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