Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 8. April 2008

E-Plus nistet sich beim Kaffeeröster ein

Verfasst von Klaus Alrutz am 8. April 2008

E-Plus übernimmt Ladenlokale von Tchibo

Der Kaffeeröster Tchibo ändert sein Ladenkonzept und will deshalb einige kleinere Filialen abstoßen. E-Plus will davon über 50 Standorte übernehmen und Partnershops daraus machen. 20 weitere Filialen von Tchibo werden zu Shops für die Mobilfunkhändler-Tochter SMS Michel umgebaut.

Der E-Plus-Eigentümer KPN hatte zum Jahreswechsel den Mobilfunkfachhändler SMS Michel übernommen und damit für die E-Plus-Gruppe unter anderem 90 E-Plus-Shops und Partnershops hinzugewonnen.

„Durch die Übernahme der Ladenlokale von Tchibo setzen wir unsere Strategie fort, bundesweit Top-Lagen für unseren Vertrieb hinzuzugewinnen. Damit bauen wir jetzt auf einen Schlag unsere Marktpräsenz massiv aus“, so Dr. Jörg Ehmer, Chief Sales Officer der E-Plus-Gruppe.

Die angemieteten Filialen des Kaffeerösters befinden sich nach Angaben von E-Plus fast ausschließlich in A-Lagen. Der Umbau der Läden soll im Mai 2008 beginnen.  (ip)

Quelle: Golem.de

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RTL II beendet Zusammenarbeit mit Verona Pooth

Verfasst von Klaus Alrutz am 8. April 2008

Cannes (dpa) – RTL II wird nicht weiter mit Verona Pooth (39) zusammenarbeiten, die für den Privatsender die inzwischen ausgelaufenen Reihe «Engel im Einsatz» moderierte.

Als Grund gab Programmdirektor Axel Kühn in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Cannes an, dass Pooth nach der Insolvenz ihres Mannes Franjo «von den Zuschauern zunehmend kritisch beobachtet» werde und somit im Einsatz für sozial schwache Menschen an Glaubwürdigkeit verloren habe. Die Quoten seien zwar ordentlich, aber auch nicht überragend gewesen.

Erhöhen wird RTL II nach den Worten Kühns sein Engagement bei Live-Konzerten. Neben der Reihe «The Dome», die dieses Jahr wie üblich vier Mal gesendet wird, wird der Sender unter anderem die Love-Parade aus Dortmund zeigen, «Silvester am Brandenburger Tor», die «Ballermann Hits», «Après Ski Hits» und die «Bravo Super Show». Im Herbst steht eine aus England stammende umfangreiche neue Dokusoap mit dem Titel «Der Bluff» an. In ihr tauschen Menschen vier Wochen lang ihre Umgebung und den Beruf. So wird beispielsweise ein Heavy-Metal-Fan und Motorradfahrer als Dirigent klassischer Konzerte auftreten.

Wenn die auf ein halbes Jahr angelegte Vorabendshow «Big Brother» im Sommer abgeschlossen ist, werden voraussichtlich eine Gameshow und ein «Coaching»-Format die Lücke schließen. Die «Big Brother»-Pause stellt RTL II häufiger vor Probleme: Im vergangenen Jahr scheiterte am Vorabend unter anderem eine Schuldnerberatungssendung. Im Herbst gehen am späteren Abend mit «Californication» und «Dexter» zwei neue US-Serien an den Start. Die erfolgreich laufende Serie «Heroes» wird laut Kühn mit einer neuen Staffel fortgesetzt.

Quelle: DPA

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Die Windmühlen der Bürokratie – Günther Jauch erhält Preis für Kampf gegen behördlichen Unsinn

Verfasst von Klaus Alrutz am 8. April 2008

Jeder kennt sie, jeder hat bereits an ihr gelitten: die Regelungswut der Behörden. Mit etwas Hartnäckigkeit und gutem Willen wird der Kampf gegen den behördlichen Unsinn aber auch preiswürdig. Wie bei Günther Jauch, der am Dienstag 100 000 Euro für seine Mühen erhalten hat. Begründung aus der Jury des »Werner-Bonhoff-Preises wider den Paragraphen-Dschungel«: Mit seiner öffentlichen Kritik an der willkürlichen Verwaltungspraxis der Potsdamer Bauverwaltung habe Jauch einen «Dienst an der Allgemeinheit» geleistet.

Seit 1998 steckt der Moderator einen Teil seines Vermögens in die Sanierung historischer Bauwerke in seiner Wahlheimat Potsdam. Das erfordert den regelmäßigen Dialog mit der örtlichen Denkmalbehörde. Der gestaltete sich mitunter schleppend. Ein Beispiel: Um ein Objekt gegen Einbrecher zu sichern, bat Jauch das Amt um Einwilligung in den Einbau von Querstreben, die vor den Kellerfenstern eingesetzt werden sollten.

Das Amt pochte darauf, dass sich die ästhetische Anmutung der Schutzvorrichtung bruchlos in die Bauweise des historischen Objekts einfügen müsse. Daher seien einzig gusseiserne, neunfach geschwungene Streben zulässig. Jauchs Einwand, der Hersteller führe nur noch das siebenfach geschwungene Modell, wurde entgegnet, er möge das Gewünschte von einem Kunstschmied handfertigen lassen. Dass dadurch Mehrkosten von 30 000 Euro entstünden, ließ den Sachbearbeiter unbeeindruckt.

»An den Gutwilligen, bei denen man seit Jahren sieht, dass sie etwas für das Stadtbild tun«, versuche man immer wieder, »sein Mütchen zu kühlen und sie streckenweise zu schikanieren«, klagte Jauch im vergangenen Jahr in einem Zeitungsinterview. Zu dieser Zeit zog sein Bemühen um die Aufwertung des Potsdamer Stadtbildes Interesse auf sich, weil er kurz zuvor mit der «Schinkelmedaille» für vorbildliche Denkmalsanierung ausgezeichnet worden war. Jetzt nahm auch der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs den Unmut des TV-Stars ernst und zog externe Gutachter zur Bewertung der behördlichen Verwaltungspraxis zu Rate.

«Ein ungewöhnlicher Schritt», lobt Jauch, der sich mittlerweile versöhnlicher gibt: Besonders im Ton der Verwaltungsbeamten habe sich mittlerweile «einiges geändert». «Mittlerweile wird da auf Augenhöhe miteinander gesprochen.» Man gebe sich vorsichtiger und kompromissbereiter. Die Jury führt die atmosphärische Verbesserung auf Jauchs profunde Kritik zurück. Jauchs Fall beweise, dass man sich konkret einmischen müsse «und nicht darauf warten, dass andere einem das abnehmen», sagte Till Bartelt, Vorstand der Werner-Bonhoff-Stiftung.

Der Werner-Bonhoff-Preis, der in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen wird, ist Teil des Forschungsprojektes «Unternehmer vor bürokratischen Hürden», das in Kooperation mit der Berliner Humboldt-Universität (HU) den deutschen «Bürokratismus» erforscht. Gunnar Folke Schuppert von der HU, einer der Projektleiter, sieht die Lösung weniger in einem Abbau der Paragraphen als einer grundsätzlichen Veränderung der Verwaltungskultur. «Immer wollen alle das bürokratische Monster zur Strecke bringen», sagt er. Dabei gehe es oft nur um die Frage, ob die Paragraphen überhaupt dem Problem gemäß angewandt werden.

Das Preisgeld will Jauch an verschiedene soziale Projekte und Bildungsinrichtungen in Potsdam weiterreichen: An den gemeinnützigen Verein »Exploratorium«, der Kinder an die Naturwissenschaften heranführt, an die Katholische Marienschule und an den Verein «Arche», der gegen Kinderarmut vorgeht. Sein Engagement in der Stadtsanierung wird Jauch vorerst nicht fortsetzen.

Quelle: ddp.djn/abr/mbr

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Konkurrenz zu Intel: HP startet Schüler-Laptop

Verfasst von Klaus Alrutz am 8. April 2008

Der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett-Packard (HP) steigt ins wachsende Geschäft mit günstigen Schüler-Laptops ein. Das Mini-Notebook soll Vorreitern wie dem «Classmate»-Laptop des Chipkonzerns Intel Konkurrenz machen.

Die abgespeckten tragbaren Rechner sind einer der neuesten Trends der Computerindustrie. Der «HP Mini» soll in den USA im Laufe dieses Monats auf den Markt kommen und ab rund 500 Dollar zu haben sein, kündigte der Hersteller am Dienstag in Palo Alto (Kalifornien) an. Der Rechner (HP 2133 Mini-Note PC) wird in verschiedenen Ausstattungen angeboten: zum Beispiel wahlweise mit Linux-Betriebssystem oder Windows sowie mit leichteren oder auch länger laufenden Akkus. Das Gerät ist multimediafähig und hat einen drahtlosen Internetzugang.

Intel stellte erste kürzlich eine komplett überarbeitete Version seines Schüler-Laptops «Classmate» mit schnellerem Chip und größerem Bildschirm vor. Im Marktsegment für einfache tragbare Rechner sind auch Wettbewerber wie der taiwanesische Hersteller Asus mit seinem 300-Dollar-Notebook «Eee PC» aktiv. Auch vom zweitgrößten PC-Bauer Dell erwarten viele Branchenbeobachter noch in diesem Jahr den Einstieg in das neue Segment.

Die günstigen und sehr stabilen Geräte sollen nicht nur in Schulen und Entwicklungsländern zum Einsatz kommen, sondern auch als einfaches Zweitgerät sowie günstige und leichte Alternative zum hochleistungsfähigen Notebook. Intel nennt die Rechner inzwischen auch «Netbooks».

Sehr früh startete in dem Markt die Initiative «One Laptop Per Child» (OLPC) mit dem Intel-Wettbewerber AMD an Bord. Das von OLPC zunächst angestrebte Preislimit von 100 Dollar pro Stück musste jedoch auf knapp 200 Dollar angehoben werden. Der XO-Laptop von OLPC wurde bislang insbesondere an Schulen in Mittel- und Südamerika geliefert. Intel und OLPC hatten eine Zusammenarbeit versucht, sind vor einigen Monaten aber im Streit getrennte Wege gegangen. Dabei soll der «Classmate» ein zentraler Konfliktpunkt gewesen sein.

Die erste Generation des «Classmate»-PC hatte Intel seit vergangenem Jahr in Ländern wie Vietnam, Brasilien, Argentinien, Indonesien und Libyen für schätzungsweise 250 Dollar pro Stück vermarktet. Intel lässt den Rechner von Partnern bauen.

Quelle: DPA

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