Weblog-Archiv für 1. April 2008
Verfasst von Klaus Alrutz am 1. April 2008
Warum das eigene Hobby auf Dauer nicht zum Beruf machen? Der Markt gerät zusehends in Bewegung, zahlreiche Redaktionen von Printmedien und Online-Auftritten wurden in der Vergangenheit in vielen Unternehmen zusammengelegt. Im Gegensatz zu früher werden nicht mehr nur Vollblutjournalisten mit abgeschlossenem Studiengang gesucht. Auch umfangreiche Erfahrungswerte im Zeitalter des Web 2.0 und eine gute Ausdrucksweise auf dem eigenen Blog können eine effektive Werbung für den jeweiligen Autor darstellen. Immer mehr Redaktionen von Online-Portalen und Redaktionen suchen nach festen wie freien Mitarbeitern in diesem Sektor. Wer sowieso tagtäglich mit der deutschen Sprache in Kontakt ist und ein gewisses Wissen mitbringt, dessen Fähigkeiten könnten für diverse Firmen wie Anbieter auf Dauer interessant werden. Die Anzahl der aktiven Webblogs, Podcasts, Live-/Event- und Video-Blogs ist groß und steigt weiter an. Die Stellenanzeige auf Bloggerjobs.de ist kostenlos und birgt somit keinerlei Risiken für die Anbieter.
„Der Bedarf an Freelancern und Mitarbeitern, die sich im Online-Publishing auskennen und Unternehmen helfen können diesen Kommunikationskanal weiter zu erschließen und zu nutzen steigt„, so der Betreiber Andreas Gerards über sein eigenes Projekt. Wer mit der Erstellung von Hintergrundberichten, Interviews oder tagesaktuellen News eh seine Freizeit verbringt, kann mit Hilfe dieser Website vielleicht demnächst nebenbei oder hauptberuflich sein Einkommen sichern. Über zwanzig Gesuche sind seit der Erstellung des Portals bereits veröffentlicht worden.
Quelle: Gulli News
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Verfasst von Klaus Alrutz am 1. April 2008
In dem vorliegenden Fall ruft ein automatisiertes Anrufsverfahren wahllos bei ahnungslosen Leuten an und erklärt ihnen mit einer Stimme vom Band, dass sie eine wichtige Nachricht von einem Nachbarn bekommen hätten. Diese würden abrufbar sein auf der Webseite Nachbarschaftspost.com. Werden alle Anweisungen befolgt, um an die beworbene Nachricht zu kommen, hat man nicht nur einem kostenpflichtigen Abonnement zugestimmt, sondern auch die eigenen Kontaktdaten samt Telefonnummer in die Hände von Spam-Betrügern gespielt. Eigentlich ein alter Trick.
Das Angebot Nachbarschaftspost.com wird gestellt von dem Anbieter Nachbarschaft24.net, welcher sich als Nachbarschaftsportal versteht. Beim Einloggen in das System erklärt man sein Einverständnis für einen kostenpflichtigen Service, der neun Euro pro Monat kostet. Der Vertrag läuft über einen Zeitraum von zwei Jahren und die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Es besteht zwar ein Widerrufsrecht innerhalb der ersten 14 Tage, dieses wird man beim Durchwinken der AGB und der Erklärung des Datenschutzes meist überfliegen. Zudem ist nicht zu erkennen, dass man die eigenen Daten unter anderem für SMS- und Telefonmarketing freigibt, denn unten auf der Seite befindet sich ein winziger Link ‘Werbeeinverständnis’, den man nicht bestätigen muss wie die AGB oder die Erklärung zum Datenschutz.Der Betreiber des Angebots hat den Firmensitz in Dubai, so jedenfalls die Anschrift des Postfachs. Das Service-Callcenter befindet sich in der Schweiz und ist selbstverständlich kostenpflichtig. An das Callcenter muss man sich im Fall eines Widerrufs wenden. Falls man das Abo regulär kündigen möchte, muss die Kündigung fristgerecht per Brief zugestellt werden. Ein Brief von Deutschland nach Dubai könnte nicht nur teuer werden, sondern gegebenenfalls auch etwas länger dauern. Andere Möglichkeiten zur Kündigung gibt es nicht. Der Vertrag verlängert sich automatisch um weitere zwei Jahre, falls man nicht kündigen sollte.
Dennoch ist anzunehmen, dass Spam am Telefon eine Ausnahme von Trickbetrügern bleibt. Unerwünschte Anrufe gelten als unlauterer Wettbewerb und die Strafen in Deutschland sind nicht unerheblich.
Quelle: Gulli Board
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Verfasst von Klaus Alrutz am 1. April 2008
Praktisch seit seinem Bestehen lauern im Internet Gefahren. Noch vor einigen Jahren suchte sich das Übel als Dateianhang in E-Mails den Weg auf private Rechner. Inzwischen reicht es schon aus, eine präparierte Internet-Seite zu besuchen – und schon ist der PC infiziert. Aufpassen allein reicht da nicht mehr aus.Als die meisten Schädlinge noch simple Viren waren und per E-Mail ins Haus geflattert kamen, konnten die Nutzer sich häufig durch umsichtiges Verhalten schützen. Ausführbare Dateien mit der Endung „exe“, die von fremden Adressen aus verschickt worden waren, galten als verdächtig. Dasselbe galt für Zip-Dateien, denn auch in ihnen konnten Viren versteckt werden. Die Familie der Schädlinge ist in der Zwischenzeit gewachsen. Auch die Art, wie sie Rechner befallen, ist raffinierter geworden. In einigen Fällen muss der Anwender nicht einmal mehr eine Datei ausführen oder aktiv herunterladen, um sich schädliche Software einzufangen. Bei sogenannten „Drive-by-Downloads“ reicht es bildlich gesprochen, an der bösen Anwendung „vorbeizufahren“. Sprich: Wer auf eine infizierte Seite klickt, um dessen Rechner ist es schon geschehen. Die gefährliche Anwendung installiert sich im Hintergrund von selbst, ohne dass der Anwender es bemerkt.Welche Seiten infiziert sind, lässt sich aber in aller Regel kaum erkennen. Denn immer häufiger werden seriöse Internet-Auftritte von Hackern manipuliert. Der Anwender wähnt sich in Sicherheit und glaubt, er betrete virtuell ein „sauberes“ Terrain.Vor der Gefahr der Drive-by-Downloads ist nur derjenige einigermaßen sicher, der sein Internet-Zugriffsprogramm (Browser) aktuell hält. Sind Updates oder neue Versionen verfügbar, sollten diese sofort heruntergeladen werden. Die Hersteller bessern die Programme regelmäßig dahingehend aus, Sicherheitslücken zu stopfen. Durch eben diese Lücken sind viele der Drive-by-Downloads erst möglich. Darüber hinaus sollte eine Antiviren-Software installiert und regelmäßig aktualisiert werden. In Kombination mit Programmen zum Aufspüren weiterer Computer-Schädlinge wie Trojaner, Bots oder Rootkits sichern sie den heimischen PC so weit wie möglich ab.
Quelle: Global Yahoo.de
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