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Archiv für März 2008
Computerhilfe u. Info Blog
Verfasst von Klaus Alrutz am 31. März 2008
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Datenschutz – Chaos Computer Club jagt Angela Merkel
Verfasst von Klaus Alrutz am 31. März 2008
Mit der Aktion will der Hacker-Club aufzeigen, dass Fingerabdruck-Biometrie nicht so sicher sei wie behauptet werde. So reiche ein Abdruck auf einem Glas, um sich eine gefälschte Identität zu verschaffen. Schäuble hatte laut seinem Ministerium „sehr entspannt“ auf die Veröffentlichung seines Fingerabdrucks reagiert.
Am Wochenende hatte der CCC den Fingerabdruck von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) öffentlich gemacht – eine Protestaktion gegen die elektronische Speicherung der Abdrücke in Pässen. Der Minister sagte „Zeit Online“, ihn habe die Aktion „kalt gelassen“. Schäuble weiter: „Mein Fingerabdruck ist kein Geheimnis, den kann jeder haben. Ich habe nichts zu befürchten.“
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Computerhilfe u. Info Blog
Verfasst von Klaus Alrutz am 31. März 2008
Computerhilfe u. Info Blog Rund um die IT aus Hildesheim/Niedersachsen/Germany.
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Deutsche Telekom erhält Milliardenauftrag von Shell
Verfasst von Klaus Alrutz am 31. März 2008
Bonn (dpa) – Die Deutsche Telekom hat einen Milliardenauftrag von dem Ölkonzern Shell erhalten. Das Unternehmen werde weltweit die Betreuung der Rechenzentren von Shell übernehmen, teilte die Geschäftskundensparte T-Systems in Bonn mit. Der Auftrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren und ein Volumen von einer Milliarde Euro. Der Shell-Auftrag gilt für die IT-Branche als der größte in diesem Jahr. Das niederländisch-britische Unternehmen will mit der Auslagerung der IT- und Telekombereiche seine Kosten massiv senken.
Quelle: dpa
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Vista-Update floppt; Microsoft droht Riesen-Blamage
Verfasst von Klaus Alrutz am 29. März 2008
VON JOHANNES BORNEWASSER
Düsseldorf (RPO). Die Probleme rund um das neue Betriebssystem aus dem Hause Microsoft reißen nicht ab. Das Service Pack 1, das endlich zahlreiche Fehler und Probleme bei Windows Vista beseitigen und Microsoft so aus der Kritik bringen sollte, avanciert zu einem Riesenflop.
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Deutsches «Ja» für Open XML als ISO-Standard bekräftigt
Verfasst von Klaus Alrutz am 29. März 2008
Hamburg (dpa) – Die deutsche Zustimmung für die heftig umstrittene Anerkennung des Microsoft-Dokumentenformats Office Open XML als Standard der Normungsorganisation ISO bleibt bestehen.
Das Deutsche Institut für Normung (DIN) bestätigte eine entsprechende Entscheidung vom vergangenen Jahr, wie es am Freitagabend mitteilte. Allerdings kam in einer der Abstimmungen nur dank einer Stimme Vorsprung eine Mehrheit zustande, ohne die das deutsche Votum in «Enthaltung» umgeändert worden wäre.
Das Microsoft-Format hatte im vergangenen September nicht die notwendige Mehrheit unter den 87 ISO-Mitgliedsländern für eine Anerkennung als Standard bekommen. Bis zu diesem Wochenende hatten die Länder Zeit, ihre Abstimmungsergebnisse zu revidieren. Beobachter rechnen damit, dass die weltweiten Abstimmungsergebnisse kommende Woche bekannt werden.
Die Anerkennung als ISO-Standard ist in den vergangenen Jahren zunehmend wichtiger geworden, unter anderem weil Regierungen und Behörden bei ihrer Beschaffung verstärkt auf standardisierte Formate setzen. Microsoft führte Open Office XML (OOXML) als neues Format mit der Bürosoftware-Sammlung Office 2007 ein. Im Gegensatz zu früheren Microsoft-Formaten ist OOXML offen, kann also von anderen Softwareherstellern verwendet werden.
Um die Anerkennung als ISO-Standard gibt es aber heftigen Streit. Ein Teil der Industrie um IBM, Google oder Sun Microsystems wehrt sich dagegen. Die Gruppe verweist darauf, dass das konkurrierende Format ODF (Open Document Format) bereits als ISO-Standard anerkannt sei. Die Anerkennung von OOXML sei daher unnötig und würde nur den Kunden das Leben schwerer machen, weil die beiden Formate nicht miteinander kompatibel sind. Ein weiterer Vorwurf lautet, dass die mehr als 6500 Seiten fassende OOXML-Dokumentation unreif sei und dazu dienen solle, Microsoft-Lösungen gegen Konkurrenz abzusichern. Microsoft weist dies zurück und wirft den Rivalen im Gegenzug vor, ihre Programme auf ODF-Basis gegen Wettbewerb schützen zu wollen.
So wurde der Abstimmungsprozess in den ISO-Mitgliedsländern schon im vergangenen Jahr von hitzigen Debatten begleitet. Beide Seiten warfen einander vor, Druck bei der Besetzung der Gremien und bei der Abstimmung ausgeübt zu haben.
Quelle: dpa/Yahoo.news
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Phishing bei Steam-Nutzern
Verfasst von Klaus Alrutz am 22. März 2008
Phishing bei Steam-Nutzern
Betrügerische Mail zum Ausspionieren der Account-Daten
Steam-Nutzer aufgepasst: In der Nacht zum Karfreitag wurden Phishing-Mails mit der Betreffzeile „STEAM – Account Bestätigung!“ verschickt. Damit – und einer gefälschten Steam-Anmeldeseite – sollen deutschsprachige Nutzer von Valves Software-Distribitions-Plattform und Gamer-Community Steam dazu verlockt werden, ihre Anmeldedaten freizugeben.
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In der Phishing-Mail – die auch auf dem Golem-Mailserver eintraf – steht: „Lieber Valve Kunde, Ihr Account ist in unserem System als ein Teil unserer alltäglichen Sicherheitsmaßnahmen zufällig ausgewählt worden.“ Dazu kommen dann neben ein Paar Rechtschreibfehlern noch Drohungen wie „Wir verlangen daher, dass alle ausgewählten Kunden, ihre Account Informationen über die mit unserer Datenbank vergleichen.“ und „Achtung!: Wen Sie Ihre Daten, mit der unserer nicht innerhalb 48 Stunden nachprüfen, wird ihr Account vorerst Deaktiviert. Eine (Re)-Aktivierung, ist dann nurnoch mit einer Kopie Ihres ‘Personal-Ausweises’ möglich!“
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Damit diese – natürlich leere – Drohung nicht umgesetzt werde, müsse sich der Empfänger der betrügerischen Mail nun also angeblich mit Steam-Benutzernamen und Passwort anmelden. Hinter der Adresse zur echten Steam-Website www.steampowered.com in der HTML-Mail steckt dann allerdings wie üblich bei betrügerischen Mails ein anderer Link, der auf www.steampowered.it.tc führt und dort das Imitat einer Steam-Anmeldeseite zeigt. Wer so unvorsichtig ist, sich dort mit seinen Steam-Account-Daten anzumelden, dürfte seinen Zugang bald los sein. (ck)
Quelle: Golem.de
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Schäden durch Ausspähen von Kontodaten rasant gestiegen
Verfasst von Klaus Alrutz am 15. März 2008
Osnabrück (dpa) – Die Schäden durch das Ausspähen von privaten Kontodaten im Internet sind nach Angaben des Bundeskriminalamts im vergangenen Jahr drastisch gestiegen.
BKA-Präsident Jörg Ziercke sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung», er beobachte «die rasante Zunahme» mit großer Sorge. «2007 haben wir schon 4200 Phishing-Fälle registriert. Das sind 700 Fälle oder 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor.» Die tatsächliche Zahl dürfte noch weit höher liegen, weil viele Einbrüche in Rechner zunächst unbemerkt blieben oder nicht gemeldet würden, erklärte Ziercke. «Auch die Schäden steigen sprunghaft. 2006 lag die Schadenshöhe im Durchschnitt noch bei 2500 Euro, jetzt sind es schon 4000 bis 4500 Euro pro Phishing- Fall», sagte der BKA-Chef.
Ziercke geht davon aus, dass der gesamte Bereich der Internet- Kriminalität weiter rasant zunehmen wird. «Nach Schätzungen sind heute mehr als 750 000 Computer in Deutschland mit Schadprogrammen infiziert, etwa 150 000 Rechner werden von Kriminellen unbemerkt ferngesteuert», erklärte er. Das lasse erahnen, wie groß das Schadenspotenzial sei.
Er beklagte ferner, dass das Deliktsfeld der Kinderpornografie im Internet «innerhalb weniger Jahre dramatisch gewachsen» sei. «Bilder und Filme, auf denen Kinder und sogar Babys brutal missbraucht werden, breiten sich im Internet rasend schnell aus.» So habe das BKA zum Beispiel in einem Verfahren in Deutschland fast 240 000 Zugriffe auf 4600 kinderpornografische Dateien festgestellt, erklärte Ziercke.
Quelle: DPA
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Massenhacks von Webseiten werden zur Plage
Verfasst von Klaus Alrutz am 14. März 2008
[14.03.2008 10:47]
Kriminelle führen derzeit mehrere Massenhacks durch, um die PCs von Anwendern mit Malware zu infizieren. Eines der Ziele ist dabei nach Angaben des Bloggers Dancho Danchev, die DNS-Einstellungen infizierter Windows-PCs auf Nameserver zu verbiegen, die unter der Kontrolle der Kriminellen stehen. Die IP-Adressen weisen offenbar in das digitale Aquivälent von Tolkiens Mordor: das Russian Business Network (RBN).
Mit derartigen Pharming-Attacke können die Betrüger zu einer Namensanfrage jede beliebige IP-Adresse zurückliefern und ihre Opfer etwa auf Phishing-Seiten umleiten. Gegen diese Art von Angriffen helfen weder Bookmarks noch die manuelle Eingabe der gewünschten URL im Browser.
Die Angreifer nutzen für ihren Trick die Eigenheiten der Suchfunktionen vieler Webseiten, Anfragen zu cachen, um ein höheres Google-Ranking zu erzielen. Damit ist es möglich, dass in den Google-Suchergebnissen zusätzliche IFrames eingebettet sind, die beim Aufruf des Suchergebnisses im Browser geladen werden. Die Opfer landen dann nicht mehr auf der vermeintlich bekannten Seite, sondern auf einer Seitem, die etwa Videocodecs oder Antispyware verspricht. Darin steckt dann der Trojaner Zlob, der die DNS-Einträge manipuliert. Zuerst fielen Seiten wie ZDnet Asia dieser Manipulation der Suchfunktion zum Opfer. Mittlerweile sollen viele weitere Seiten hinzugekommen sein, darunter Webauftritte von Universitäten und US-Behörden.
McAfee berichtet unterdessen von Massenhacks, bei denen Angreifer statt eines IFrames ein JavaScript in Seiten einbetten. Der Blogeintrag des Herstellers von Antivirenprodukten lässt aber offen wie die Angreifer das JavaScript in die Seiten injizieren. Allerdings soll es sich bei den manipulierten Seiten in der Mehrzahl um Seiten handeln, die auf phpBB beruhen. Seit dem Beginn der Attacken vor über einer Woche seien fast 200.000 Seiten kompromittiert worden. Dazu würden seit wenigen Tagen auch Seiten mit Active Server Pages (ASP) angegriffen, um deren Besucher zu infizieren.
Zuletzt gab es Anfang Januar 2008 eine größer angelegte Attacke, bei der ebenfalls gehackte Server von US-Behörden und Universitäten für das Verteilen von Malware missbraucht wurden. Der Vorteil für die Kriminellen liegt auf der Hand: Die Seiten besitzen meist eine gewisse Reputation und eine ausreichende Zahl von Stammnutzern. Es bietet mittlerweile keinen Schutz mehr, wenn man nur noch bekannte oder vertrauenswürdige Seiten ansurft. Viele Hersteller von Antivirenprodukten implementieren in ihre Produkte zusätzliche Schutzmaßnahmen vor ungewollten Drive-By-Downloads, um der Bedrohung entgegenzuwirken.
Quelle: heise.de news
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Xbox 360 soll ab Montag deutlich billiger werden
Verfasst von Klaus Alrutz am 8. März 2008
Angeblich laufen auch Kooperationsgespräche mit der Telekom
Microsoft wird am Montag angeblich den Preis der Xbox 360 deutlich senken, meldet die Financial Times Deutschland. Die Konsole soll dann ab 199,- Euro zu haben sein und wären dann sogar deutlich billiger als Nintendos Wii.
Die Financial Times Deutschland beruft sich auf „mit den Planungen vertraute Kreise“. Demnach soll die Arcade-Version ohne Festplatte von derzeit ca. 280,- Euro auf 199,- Euro im Preis gesenkt werden. Die Variante mit 20 GByte großer Festplatte soll künftig 299,- Euro statt derzeit 349,- Euro kosten. Ob auch die Xbox 360 Elite billiger wird sei noch unklar, heißt es in dem Bericht.
Offiziell wollte Microsoft die Preissenkung nicht kommentieren.
Darüber hinaus verhandle Microsoft derzeit mit der Telekom über eine Kooperation im Bereich Internet-Fernsehen. Die IPTV-Dienste der Telekom könnten dann auch mit der Xbox 360 zu empfangen sein. Auch gibt es immer wieder Meldungen, Microsoft plane ein Blu-ray-Laufwerk für seine Konsole. Das klingt nach dem Aus für die HD DVD zwar naheliegend, Microsoft macht zu dem Thema aber keine Aussage. (ji)
Quelle: Golem.de
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Erste Ambulanz für Computerspiel- und Internet-Sucht
Verfasst von Klaus Alrutz am 8. März 2008
Eine Spielsucht-Ambulanz ist jetzt am Universitätsklinikum Mainz eröffnet worden. Neben dem Pathologischen Glücksspiel soll hier erstmalig in Deutschland auch Computerspiel- und Internet-Sucht behandelt werden. Betroffene werden gruppentherapeutisch betreut. Das Klinikum reagiert damit auf einen steigenden Bedarf. „In unserer täglichen Arbeit häufen sich Anfragen hinsichtlich der exzessiven und inadäquaten Nutzung moderner Medien vor allem im Kinder- und Jugendbereich“, erläutert Professor Manfred Beutel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass etwa sechs bis neun Prozent der untersuchten Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich mit Computerspielen beschäftigen, abhängig sind. Trotz steigender Fallzahlen besteht für die Patienten häufig ein Versorgungsdefizit. Mit Hilfe des neuen Modellprojektes soll diese Lücke zumindest in Mainz geschlossen werden.
Quelle: yahoo.de global Press
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Microsoft stellt Testversion des Internet Explorer 8 bereit
Verfasst von Klaus Alrutz am 6. März 2008
Eine Testversion des Internet Explorer 8 stellt Microsoft ab sofort öffentlich bereit. Die Beta 1 in der US-Version soll laut Herstellerangaben unter anderem gängige Internet-Standards besser unterstützen. Zudem sind Werkzeuge für Entwickler von Web-Seiten enthalten, um in einer visuellen Umgebung Fehler aus HTML, CSS und Scripts zu entfernen. Heruntergeladen werden kann die Testversion unter: www.microsoft.com/ie/ie8.
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Gefälschtes Notebook-Zubehör im Umlauf
Verfasst von Klaus Alrutz am 6. März 2008
Gefälschtes Notebook-Zubehör wie Akkus, Netzteile und Stromkabel befinden sich derzeit im Umlauf. Häufig sind die Fälschungen aber leicht zu erkennen. Im Kleingedruckten auf den Plagiaten sind oft Rechtschreibfehler zu finden, weil die Fälscher nur schlecht Deutsch können. Genaues Betrachten der Teile ist deshalb wichtig, rät die IT-Handelszeitschrift ChannelPartner. Fachhändler sollten Zubehör bei den jeweiligen Original-Herstellern oder bei Vertragsdistributoren bestellen und darüber hinaus die Ware nach dem Erhalt kontrollieren.Auch Endverbraucher sollten Vorsicht walten lassen. Bei einer Bestellung von Notebook-Zubehör über einen Online-Shop sollte dieser auf seine Vertrauenswürdigkeit geprüft werden. Je namhafter die Händler sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Ware über vertrauenswürdige Distributoren beziehen.
Quelle: Global Press
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Intel stellt Centrino 2 offiziell vor
Verfasst von Klaus Alrutz am 4. März 2008
Intels nächste Mobilplattform, die bisher unter dem Codenamen Montevina entwickelt wurde, kommt offiziell unter dem Namen Centrino 2 auf den Markt und wird die aktuellen Centrino-Duo-Produkte (Codename Santa Rosa) ablösen. Der neue Marketing-Name gilt für Consumer- wie für Business-Notebooks. Sofern letztere Intels Fernwartungsfunktionen AMT enthalten, werden sie Centrino 2 vPro heißen (bisher: Centrino Pro).Die Prozessoren werden weiterhin Core 2 Duos mit in 45 nm Strukturbreite gefertigten Penryn-Kernen sein, sie bekommen allerdings einen schnelleren Front Side Bus: Statt mit FSB800 laufen sie dann mit FSB1066. Als weitere Neuerung wird es sie künftig in einer neuen Klasse als P-Modelle mit 25 Watt Abwärme (TDP) geben; bislang klaffte eine Lücke zwischen normalen Core 2 Duos (T-Modelle, 35 Watt TDP) und den Low-Voltage-Doppelkernen (L-Modelle, 17 Watt TDP). Ein neuer Core 2 Extreme mit auf 44 Watt erhöhter TDP und ohne Multiplikatorsperre soll gleich zum Launch von Centrino 2 erhältlich sein, mobile Quad-Core-CPUs kommen erst später – dann auch unter dem Extreme-Label mit höherer TDP. Einen Celeron Dual Core wird es ebenfalls für Notebooks geben.
Die P-, L- und U-Modelle (Ultra Low Voltage, bis 10 Watt TDP) des Core 2 Duo vertreibt Intel bei Centrino 2 auch in einem Small Form Factor (SFF) mit um 58 Prozent kleinerer Trägerfläche zum Auflöten auf Mainboards; die Typenbezeichnungen beginnen bei den SFF-Varianten mit SP, SL beziehungsweise SU. Für ausgewählten Kunden gibt es solche Produkte aber schon jetzt: Apple nutzt SFF-Prozessoren im MacBook Air, Lenovo im ThinkPad X300.
Zum Namen des als Cantiga bekannten Chipsatzes wollte sich Intel noch nicht offiziell äußern, doch die Produktschilder einiger Mainboard- und Notebook-Hersteller verraten ihn: Die Northbridge wird GM45 heißen, als Southbridge kommt die ICH9M zum Einsatz. Eine Änderung zum aktuellen GM965-Chipsatz ist das Speicherinterface: Statt DDR2 können Notebook-Hersteller optional auch DDR3-Speicher einsetzen. Derzeit kosten DDR3-Riegel mehr als DDR2-Module, doch auf der Haben-Seite steht ein niedrigerer Stromverbrauch dank einer von 1,8 auf 1,5 Volt gesunkenen Betriebsspannung.
Intel verspricht für den im GM45 integrierten Grafikkern zudem eine fast doppelt so hohe Grafik-Performance, doch müssen da die Notebook-Hersteller mitspielen: Auch die im derzeit aktuellen Chipsatz GM965 enthaltene Grafikeinheit GMA X3100 sollte deutlich schneller als ihr Vorgänger GMA 950 sein, doch die dafür nötigen, vorhandenen Hardware-T&L-Einheiten werden bei kaum einem Notebook im vom Hersteller installierten Treiber freigeschaltet. Intel will den GM45-Grafikkern auch zur CPU-Entlastung bei der Wiedergabe von HD-Videos nutzen, hält Details dazu aber noch unter Verschluss.
Beim neuen, noch unbenannten WLAN-Modul will Intel die Draft-N-Datenraten von 300 MBit/s auf bis zu 450 MBit/s brutto erhöhen. Notebooks mit Centrino 2 sollen im zweiten Quartal 2008 auf den Markt kommen; wahrscheinlich erfolgt der Startschuss auf der Anfang Juni stattfindenden Computermesse Computex in Taiwan.
(mue/c’t) (mue/c’t)
Quelle: heise-news
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AMDs Treiber für „CrossFire X“ kommt am 5. März 2008
Verfasst von Klaus Alrutz am 4. März 2008
Einsatz von bis zu vier Grafikprozessoren in einem PC
Auf der CeBIT 2008 hat AMD wieder einmal ein System mit zwei Radeon-HD-3870-X2-Karten und damit vier GPUs gezeigt. Diesmal legte sich das Unternehmen aber auf den Erscheinungstermin für den Treiber fest: Noch im März 2008 soll er allgemein zur Verfügung stehen.
Wie AMDs Marketing-Direktor Guiseppe Amato betonte, habe man sich bei der Entwicklung des „Catalyst 8.3″ etwas mehr Zeit gelassen als geplant, um möglichst viele Spiele zu unterstützen. Wie alle Multi-GPU-Lösungen, auch Nvidias SLI, ist CrossFire X darauf angewiesen, die Spiele zu erkennen („application detection“), um die GPUs parallel mit Daten zu füttern. Wird ein Spiel nicht ausdrücklich vom Treiber unterstützt, läuft es nur auf einer GPU.
AMD hatte CrossFire X zusammen mit der Spider-Plattform im November 2007 angekündigt. Das Konzept ist nicht nur für zwei der teuren X2-Karten gedacht, sondern funktioniert auch mit bis zu vier Karten mit je einer GPU. Es ist allerdings den Karten der Serie HD 3800 vorbehalten, als kleinste Konfiguration kann man beispielsweise drei 3850-Karten koppeln.
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AMD legte für zwei X2-Karten auch eigene Benchmarks vor. Danach verdoppelt sich die Leistung mit 3 GPUs bei den Spielen Company of Heroes, World in Conflict und Crysis. Noch weiter skalieren Call of Juarez und Bioshock, hier sind mit 4 GPUs mehr als die dreifache Leistung zu erzielen.
Am 5. März 2008 will AMD den Treiber allgemein zur Verfügung stellen. Eine Vorabversion wurde auf der CeBIT schon an die anwesenden Journalisten verteilt, so dass bald mit ersten offiziell abgesegneten Benchmarks aus eigenen Labors zu rechnen ist.
Die Kopplung von mehr als zwei GPUs ist aber auch mit Catalyst 8.3 nur unter Vista möglich, da laut AMD nur dieses Betriebssystem mit mehr als drei im Voraus gerenderten Bildern umgehen kann. Ein neuer Catalyst für Windows XP – dann aber ohne CrossFire X – soll dennoch zeitgleich erscheinen. (nie)
Quelle: Golem.de
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Deutschland droht bei Hightech-Industrie Abstieg in Bezirksliga
Verfasst von Klaus Alrutz am 4. März 2008
Als Folge des zunehmenden Fachkräftemangels bei Ingenieuren und Informatikern drohen aus Branchensicht in der Hightech-Industrie verstärkt Produktionsverlagerungen ins Ausland.
„Wir müssen diesen Trend stoppen – sonst spielt Deutschland bei IT- und Hightech-Produkten bald nicht mehr in der Bundesliga, sondern in der Bezirksliga“, sagte der Direktor des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), Willi Fuchs, am Montag vor Eröffnung der Computermesse CeBIT in Hannover.
Derzeit gebe es in Deutschland 30 000 offene Stellen für Ingenieure und Informatiker. Im Vergleich zum Vorjahr sei dies ein Zuwachs von mehr als zehn Prozent. Viele Firmen könnten ihre freien Stellen nicht mehr besetzen, sagte Fuchs. „Der Mangel an technischen Fachkräften lähmt zunehmend den Standort Deutschland.“
In vielen Schlüsseltechnologien sei Deutschland auf dem besten Weg, endgültig den Anschluss an den internationalen Wettbewerb zu verlieren. Deutschland sei derzeit nur noch führend bei optischen Technologien und in der Nanotechnik. Nach einer VDI-Umfrage sehen IT- Experten Indien als den IT-Standort der Zukunft, gefolgt von den USA und China.
Fuchs sagte, die Probleme in Deutschland seien „hausgemacht“. Der VDI forderte, Technik in den Schulen als verbindliches Unterrichtsfach einzuführen. Zudem solle sich die Wirtschaft zu einer „systematischen Weiterbildung“ verpflichten. Außerdem müsse die Zuwanderung hochqualifizierter Fachkräfte aus dem Ausland einfacher möglich werden. Fuchs schlug ferner vor, einen „Nationalen Technikrat“ einzurichten. „Es geht darum, unser Land fit für die Zukunft zu machen.“
Quelle dpa und PCWelt Newsletter
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„Vista Home Basic“ soll ein Gefallen für Intel sein
Verfasst von Klaus Alrutz am 3. März 2008
Entscheidung für abgespecktes Windows wegen Intels Quartalszahlen
In den USA läuft derzeit eine Sammeklage gegen Microsoft. Die Käufer von PCs mit dem Logo „Windows Vista Capable“ sehen sich getäuscht, weil so gekennzeichnete Rechner nicht alle Funktionen des Betriebssystems unterstützen. Wie nun aus Unterlagen des Gerichts hervorgeht, soll die für dieses Logo gedachte Windows-Version als Gefallen für den Chip-Hersteller Intel entstanden sein.
PCs, die mit „Vista Capable“ versehen sind, müssen unter anderem keine DirectX-9-Grafik beherrschen, die für die 3D-Oberfläche „Aero Glass“ notwendig ist. Das ist erst für das Logo „Premium Ready“ nötig. Um diesen kleinen, aber wichtigen Unterschied dreht sich die Klage von Dianne Kelley, deren Fall vor einem Bezirksgericht im Bundesstaat Washington als Sammelklage zugelassen wurde.
Kelley und andere PC-Käufer, die ihre Rechner mit dem seit März 2006 vergebenen Logo gekauft hatten, sehen sich getäuscht. Die PCs, die mit Windows XP ausgestattet waren, sollten ihrer Erwartung nach auch das erst Ende Januar 2007 frei verkäufliche Windows Vista voll unterstützen. Das tun die Rechner aber nicht, unter anderem, weil sie nicht mit DirectX-9-Grafikchips versehen sind.
Hier kommt nun auch Intel ins Spiel, die erst seit der Generation der 945-Chipsätze integrierte Grafik für DirectX 9 anbieten. 2006 waren aber eine Vielzahl der in den USA verkauften Rechner, vor allem Notebooks, noch mit Chipsätzen der 915-Generation ausgerüstet.
Wie ein Redakteur der Tageszeitung „Seattle Post Intelligencer“ in seinem Blog schreibt, soll das Capable-Logo und damit auch das abgespeckte „Windows Vista Home Basic“ nur erfunden worden sein, damit Intel seine Quartalszahlen erfüllen kann. Dies gehe aus E-Mail-Threads (PDF) von Microsofts Top-Management hervor, die das Gericht nun als Beweismittel veröffentlicht hat.
Dieser schwere Vorwurf der Kungelei zwischen Intel und Microsoft – oft auch als „Wintel-Imperium“ bezeichnet – begründet sich vor allem auf einer E-Mail von einem gewissen John Kalkmann. Dieser Microsoft-Mitarbeiter meint:
„Im Endeffekt haben wir die Anforderungen gesenkt um Intel zu helfen, ihren Quartalsumsatz zu erreichen sodass die weiterhin Motherboards mit 915-Grafik verkaufen konnten.“
Intel-Sprecher Chuck Mulloy dementierte diese Behauptung gegenüber dem Seattle Post Intelligencer umgehend: Man wisse bei Intel nicht einmal, wer dieser John Kalkmann sei. Das ist merkwürdig, da sich in dem PDF des Gerichts noch ein weit prominenterer Name aus Intels Führungsriege findet. Die Software-Chefin Renee James des Chip-Herstellers soll mit Will Poole von Microsoft gewisse Absprachen getroffen haben – welche, geben die E-Mail-Auszüge nicht klar an. Poole war damals Chef der Abteilung für Windows-Clients bei Microsoft.
Was jedoch aus den Microsoft-Mails klar hervorgeht: Der damalige Leiter der gesamten Windows-Abteilung, Jim Allchin, war bei der Entscheidung über das Capable-Logo übergangen worden. „Ich wusste davon nichts.“ schreibt Allchin an Will Poole. Auch die offenbar nach unten korrigierten Speicher-Anforderungen kritisiert Allchin: „Ich mache mir Sorgen um die weiter unten angegebene Zahl zum Speicher. Wir sollten mehr Speicher fordern. Ein Minimum von 512 MByte ist noch OK, aber das ist das Minimum“.
Dass auch Microsofts eigene Mitarbeiter auf das möglicherweise irreführende Logo hereingefallen sind, zeigt eine E-Mail von Mike Nash, seines Zeichens Leiter des Produkt-Managements für Windows: „Ich habe mir selbst an der Sache mit dem Intel-915-Chipsatz die Finger verbrannt.. Nash im Microsoft-Jargon „Glass“ für „Aero Glass“ weiter: „Ich weiß, dass ich mein Laptop (ein Sony TX770P) gewählt habe, weil es das Vista-Logo hatte, und war ziemlich enttäuscht, dass es nicht nur nicht mit Glass nicht läuft, sondern viel wichtiger auch nicht mit Movie Maker.“ Abschließend meint der Microsoft-Manager: „Jetzt habe ich eine E-Mail-Maschine für 2.100,- US-Dollar.“ (nie)
Quelle: Golem.de
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Windows Vista wird billiger (Update)
Verfasst von Klaus Alrutz am 2. März 2008
2. März 2008
Die kleinste Vista-Variante Home Basic kostet fortan in der Vollversion 179,- Euro statt bisher 229,- Euro. Und für das Upgrade fallen nur 94,- Euro an, zuvor mussten 119,- Euro dafür bezahlt werden. Für Windows Vista Home Premium mussten Kunden bislang 299,- Euro für die Vollversion auf den Ladentisch legen, nun sind es 219,- Euro. Das Upgrade kostete bislang 199,- Euro und ist nun für 119,- Euro zu haben.
Auch bei der Ultimate-Edition von Windows Vista wurde der Preis erheblich gesenkt. Statt bisher 499,- Euro müssen Interessenten nun nur noch 309,- Euro für die Vollversion bezahlen. Der Upgrade-Preis verringert sich geringfügiger von 329,- Euro auf 289,- Euro. Ab wann die Preissenkungen gelten, teilte Microsoft nicht explizit mit. Die neuen Preise sollen mit der Verfügbarkeit des Service Packs 1 für Windows Vista gelten. Bezüglich dieses Termins herrscht derzeit Verwirrung bei Microsoft vor.
Nachtrag vom 29. Februar 2008 um 10:42 Uhr:
Die Preise für die OEM-Ausführungen sowie System-Builder-Versionen von Windows Vista bleiben wohl unverändert. In der System-Builder-Variante kosten die oben genannten Ausführungen in Deutschland weiterhin weniger als die Retail-Packungen nach der Preissenkung. So verlangt etwa Alternate.de für die System-Builder-Ausführung von Windows Vista Home Basic 74,- Euro. Die Home-Premium-Ausführung gibt es dort als Sytem Builder für 84,- Euro und die Ulitmate-Variante kostet als System-Builder-Exemplar 154,- Euro. (ip)
Quelle: Golem.de
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